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Schwache Rendite: Riester-Rente erneut in der Kritik
24.11.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

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Zum zehnten Jahrestag der Einführung der Riester-Rente kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu dem Ergebnis, dass diese den Sparern nur wenig Verzinsung bringt. Die Berechnungen zeigten, dass die Anbieter mit einer außergewöhnlich hohen Lebenserwartung kalkulieren.
Die Forscher stufen diese private Altersvorsorge als unattraktive Geldanlage ein, da oftmals ein biblisches Alter bis teilweise 90 Jahre erreicht werden müsse, um sämtliche Einzahlungen zuzüglich der staatlichen Förderung mit ansprechender Rendite ausgezahlt zu bekommen. Sie kritisieren, dass dieser Umstand gegenüber den Verbrauchern verschleiert werde und fordern eine grundlegende Reform.
Die Bilanz des Riester-Jahrzehnts offenbart, dass lediglich 40 Prozent aller Berechtigten überhaupt riestern, vor allem Geringverdiener und Menschen mit Migrationshintergrund oder geringer Bildung sind nur zu einem Bruchteil vertreten. Die ursächlichen Gründe sehen die Macher der Studie in der Komplexität der Angebote und empfehlen, fachliche Expertise in Anspruch zu nehmen.
Die Versicherungsunternehmen weisen die Kritik vehement zurück und zweifeln die Berechnungen des DIW an.
Rubrik: Riester
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