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                  Riester-Rente: Nur geringe Rendite

                  31.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  © eztevs / fotolia.com

                  Die staatliche geförderte Riester-Rente hat seit geraumer Zeit ein Imageproblem. Die liegt vor allem in Transparenz- und Renditeschwierigkeiten begründet, die jetzt erneut durch eine Untersuchung des Magazins Ökotest bestätigt wurden. Das Fazit lautet dort: Die Kosten sind zu hoch.

                  Über 140 Angebote der Riester-Rente wurden zu diesem Zweck durchleuchtet, das Ergebnis des Mathematikers Axel Kleinlein spricht eine eindeutige Sprache. Er stellte fest, dass im Jahresschnitt lediglich 0,6 Prozent Rendite, mit Überschussrenten höchstens drei Prozent zu erreichen seien. Den Hauptgrund sieht er vor allem in den hohen Kosten. So würden in der Ansparphase je nach Anbieter zwischen 3.000 und 8.000 Euro an Kosten anfallen, die einen Großteil der staatlichen Zulagen damit neutralisieren.

                  Der Riester-Kunden kann derlei Fallstricke nur schwer erkennen, die Informationspflichten der Unternehmen seien zu lasch, soll heißen mit zu großem Spielraum formuliert, so der Mathematiker weiter.

                  Die Bundesregierung muss sich dringend etwas einfallen lassen, um die Akzeptanz für Riesterförderung wieder zu erhöhen.

                  Rubrik: Riester


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