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Riestern soll leichter werden
05.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Die Empörung von 1,5 Millionen Riester-Sparern nach Rückzahlungsforderungen von über 500 Millionen Euro zeigt offenbar Wirkung: Die Bundesregierung bemüht sich, die Riester-Rente zu vereinfachen.
In den Jahren 2005 bis 2007 hatten die Sparer es teils durch Unwissenheit versäumt, Veränderungen der Lebenssituation zu melden. Daraufhin entfiel nachträglich die Zulageberechtigung durch zu geringe Eigenbeiträge. Ein Gesetzesvorschlag sieht nun vor, die Regeln zur Zulageberechtigung klarer zu gestalten.
Des Weiteren soll ab 2012 ein Mindestbeitrag von 60 Euro eingeführt werden, der zum Erhalt der vollen Zulage berechtigt, was dann vom Zulagestatus unabhängig ist.
Auch für Familien wird die Situation verbessert: Wenn es einen Wechsel von mittelbarer in unmittelbare Zulageberechtigung gab (etwa bei einer nicht berufstätigen Frau durch die Geburt eines Kindes), musste bereits bis jetzt mindestens 60 Euro Eigenbeitrag geleistet werden. Dies stellte einen gewichtigen Grund für die Rückzahlungen dar, da die Eigenleistungspflicht oft übersehen wurde. Dazu schlägt die Bundesregierung vor, dass entsprechende Beiträge nachzahlbar sind und so für diese Jahre die volle Zulage gewährt wird.
Rubrik: Riester
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