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Sparkassen: Riester-Rente reformbedürftig
03.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Durch die jüngsten Rückforderungen der Zulagenstelle sehen sich Skeptiker der Riester-Rente bestätigt: Die Intransparenz und Komplexität dieser Altersvorsorge ist immer noch zu hoch. Diese Meinung vertritt ebenso der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und stellt einen Zehn-Punkte-Plan zur Reformierung vor.
DSGV-Präsident Haasis betont, dass die Riester-Rente sinnvoll sei, jedoch durch die Komplexität Förderungsmöglichkeiten verschenkt werden. Das vorgelegte Papier soll Lösungen dieser Misere für alle Parteien aufzeigen und dies in jeder Phase dieser Altersvorsorge (zum Beispiel bei Abschluss, Wechsel oder Änderungen).
Kernpunkt des Plans ist die Forderung, dass die Zulagenstelle (ZfA) eine Informationsfunktion übernimmt und den Riester-Sparer bei Lebensveränderungen notwendige Nachzahlungen mitteilt, um weiterhin die volle Förderung zu erhalten. Des Weiteren sollen unter anderem alle Bürger eine Förderungsberechtigung erhalten, eine fester Sockelbetrag von 60 Euro eingeführt werden und bei einem Anbieterwechsel zunächst der alte und neue Anbieter untereinander Wechselformalitäten abklären und Informationen austauschen, woraufhin nur der alte Anbieter dann die ZfA über den Wechsel informiert. Damit soll bürokratische Doppelarbeit vermindert werden.
Rubrik: Riester
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