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Lukrativität von Lebensversicherungen sinkt
23.12.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© emily2k / fotolia.com
Keine guten Nachrichten für Anleger mit Lebensversicherungen: Die zehn größten Anbieter zahlen im nächsten Jahr erheblich weniger Zinsen wegen der schlechten Aussichten auf den Kapitalmärkten. Der staatliche Garantiezins sinkt ebenfalls.
Im vergangenen Jahr konnten die Top 10 in dieser Versicherungssparte noch mit durchschnittlich vier Prozent Überschussbeteiligung aufwarten, während es 2012 nur noch 3,8 Prozent sein werden. Bei kleineren Anbietern lassen sich derzeit noch höhere Renditen erwarten. Der vom Bundesfinanzministerium festgelegte staatliche Garantiezins, mit dem Anleger sicher rechnen können, fällt im nächsten Jahr von 2,25 auf 1,75 Prozent und damit zum ersten Mal seit fünf Jahren. Dieser Schritt schwächt die Attraktivität von Lebensversicherungen, weswegen die Anbieter vehement versuchten, diesen zu verhindern.
Die Gründe für den Zinsverfall liegen in der europäischen Schuldenkrise und allgemeinen Finanzkrise begründet. Die niedrigen Zinsen schmälern die Renditen der Finanzkonzerne, die zusätzlich an ihren Beständen an Staatsanleihen zu knabbern haben, wodurch einige auch Probleme bei der Erfüllung des EU-Stresstests hatten.
Rubrik: Lebensversicherung
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