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City BKK droht endgültiges Aus
15.04.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
In der GKV bahnt sich die erste Insolvenz einer Krankenkasse an. Die finanzielle Situation der City BKK ist bereit seit geraumer Zeit prekär, woran Kostensenkungen und die Erhebung eines Zusatzbeitrags im letzten Jahr nichts ändern konnten.
2010 wurde die Insolvenzfähigkeit von Krankenkassen gesetzlich festgeschrieben. Eine Schließung durch die Aufsichtsbehörde sollte jedoch allenfalls eine Ausnahme darstellen, wenn im Vorfeld ergriffene Maßnahmen, flankiert durch Finanzhilfen der GKV-Verbände, keinen Erfolg bringen. Genau dies ist nun der Fall, da das Bundesversicherungsamt eine nachhaltige Sanierung der City BKK anzweifelt.
Die Betriebskrankenkasse leidet seit längerem unter ihren ungünstigen Versichertenstruktur bezüglich Alter und Krankheiten, was die Erhebung eines Zusatzbeitrags von acht Euro erforderlich machte, um die hohen Kosten auszugleichen. Dieser musste zum Januar 2011 noch auf 15 Euro angehoben werden. Problem dabei ist die einsetzende Abwanderung der Versicherten zu anderen Kassen ohne Zusatzbeitrag. Wie viele City BKK-Versicherte bereit sind, den hohen Zusatzbeitrag zu zahlen, wird die erste Quartalsbilanz offenbaren, auf deren Grundlage über die Zukunft entschieden wird.
Rubrik: Gesetzliche Krankenversicherung
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