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                  Aufsichtsbehörden beobachten die Finanzsituation der DAK

                  26.03.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Die finanzielle Lage der DAK ist weiterhin angespannt. Die staatlichen Aufseher der Krankenkassen sehen noch keinen Grund, aktiv einzugreifen.

                  Nach einem Bericht des Financial Times Deutschland sind die Liquiditätsreserven der drittgrößten gesetzlichen Krankenkasse nahezu aufgebraucht. Seit der Erhebung eines Zusatzbeitrags ab Februar 2011 haben Hunderttausende Versicherte der DAK den Rücken gekehrt und sind zu anderen Krankenkassen gewechselt. Neben den daraus resultierenden Beitragsverlusten leidet die Deutsche Angestellten-Krankenkasse unter säumigen Zahlern, die immer noch den Zusatzbeitrag schuldig sind.

                  Dem Blatt zufolge forderte das Bundesversicherungsamt die DAK auf, tiefgreifende Restrukturierungen einzuleiten. Sie sollten sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite ansetzen, indem der Zusatzbeitrag angehoben und die Personalkosten gesenkt werden.

                  Der Zurückweisung der Forderungen durch einen DAK-Sprecher, der auf einen erwarteten Überschuss für 2011 verwies, folgte am Nachmittag das Dementi seitens des Bundesversicherungsamtes. Darin hieß es, dass man keine konkreten Maßnahmen einzuleiten beabsichtige. Die Gefahr einer Insolvenz der Krankenkasse sei derzeit nicht gegeben.

                  Rubrik: Gesetzliche Krankenversicherung


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