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Geldanlage: Lieber ohne Bundeswertpapiere
02.08.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© Dino Ablakovic / istockphoto.com
Mit den Zinsen von Bundeswertpapieren können Anleger derzeit nicht mal annähernd die Inflationsrate ausgleichen. Auch andere vom Bund offerierte Wertpapiere weisen nicht den aktuellen Zinsertrag von Festgeld oder Tagesgeld auf.
Für risikoaverse Anleger gelten Bundeswertpapiere durch die sehr gute Bonitätsnote der Bundesrepublik als sichere Geldanlage. Diesen Status haben sie weiterhin, die angebotenen Zinsen von etwa 0,8 Prozent (Stand vom Montag) schneiden jedoch schlecht ab. Schließlich bewegt sich die Inflation bei 2,4 Prozent, wodurch ein beträchtlicher Kaufkraftverlust durch diese Anlage realisiert wird. Bei Bundesschatzbriefen und -obligationen zeigt sich ein besseres Bild: Mit entsprechender Laufzeit werfen sie bis zu zwei Prozent Zinsen ab. Doch bei langen Laufzeiten ist Vorsicht geboten, da lang anhaltend hohe Inflationsraten die Rendite erheblich schmälern können.
Zum Vergleich: Tages- und Festgeldangebote locken derzeit mit Zinsraten von 2,5 Prozent und mehr. Allerdings muss dabei auf Lockangebote geachtet werden. Nach Ablauf eines gewissen Zeitraums sinken die Zinsen auf eine variable Zinshöhe, allerdings gewiss mehr als 0,8 Prozent.
Rubrik: Geldanlage