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Grüne Anlagen im Öko-Test-Magazin
29.03.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Moralisch und ethisch unbedenklich, umweltschonend und nachhaltig, das möchten sogenannte "grüne Anlageformen" bieten. Nach den Kriterien, die für Environment Social Governance (ESG) gelten, sollen die Anlagen Investitionen in Umweltverschmutzer, Atomkonzerne und Rüstungsindustrie ausschließen. Das Magazin Öko-Test hat insgesamt 73 Verträge untersucht.
Was sich auf dem Papier gut liest, sieht in der Praxis leider oft anders aus: Nur fünf der 73 Anlageformen erfüllen die Kriterien tatsächlich. Denn bei genauem Hinsehen entpuppen sich etliche Papiere als Investitionen in Firmen, die wegen Verletzungen der Menschenrechte oder Umweltverschmutzungen keine saubere Weste haben.
Papier ist geduldig: Beispielsweise wirbt der Investmentfonds "Espa Vinis Stock Global" damit, dass er angeblich rüstungsindustriefrei ist. Tatsächlich investiert er aber unter anderem in Aktien von Waffenhersteller Dassault.
Entscheidend ist also die praktische Durchführung. Wer sicher gehen will, dass er wirklich in nachhaltige Anlageformen investiert, ist mit einem Blick auf Umsetzung und Hintergründe gut beraten.
www.oeko-test.de/cgi/index.cgi=
Rubrik: Geldanlage
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