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Deutsche kaufen verstärkt Aktien
13.01.2012 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) steigt trotz Finanzkrise die Nachfrage der Bundesbürger nach Aktien und Fonds. Die Steigerungsrate bei direkten Aktieninvestments fällt allerdings signifikant höher aus als bei indirekten Anlagemöglichkeiten, zu denen Fonds gehören.
In der zweiten Jahreshälfte 2011 zählte das DAI 8,7 Millionen Anleger gegenüber etwa 8,3 Millionen im vorangegangenem Halbjahr. Die Zahl der reinen Aktienbesitzer stieg um etwa zehn Prozent auf 2,5 Millionen, auch die Zahl derer, die sowohl Aktien als auch Fonds besitzen, erhöhte sich um fast neun Prozent auf 1,6 Millionen. Die Verlierer dieser Entwicklung sind die Fonds, wenngleich diese Sparte weiterhin das Gros der deutschen Anleger auf sich vereint (4,6 Millionen).
Die Experten zeigen sich angesichts der traditionellen Risikoscheuheit der Deutschen überrascht, dass dermaßen viel in Aktien investiert wird. Durch große Schwankungen im Aktienmarkt wurde ihrer Ansicht nach der Einstieg begünstigt.
Als Hauptgrund des insgesamt verstärkten Anlegeverhaltens identifiziert das DAI die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt, wodurch den Bürgern mehr Geld zur Verfügung steht.
Rubrik: Börse