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Deutsche Bank schließt Norisbank-Filialen
09.02.2012 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Die Deutsche Bank baut ihr zugekauftes Privatkundengeschäft weiter um. Während die Postbank zur Verstärkung des Filialgeschäfts erworben wurde, plant die Konzernspitze den Umbau der Norisbank zu einer reinen Direktbank. Die Mitarbeiter der zu schließenden Filialen sollen in die Postbank integriert werden.
Sämtliche 100 Norisbank-Filialstandorte werden für das neue Geschäftsmodell überflüssig sein, wonach deren Produkte künftig ausschließlich über das Internet vertrieben werden. Überraschend kommt der Schritt für Branchenkenner indes nicht, geriet die Norisbank, die 2006 von der DZ Bank übernommen wurde, mit dem Kauf der Postbank durch die Deutschbanker ins Hintertreffen. Angesichts von einer Kundenzahl von 14 Millionen, die von der Postbank betreut werden, erscheinen die etwa 650.000 Kunden der Norisbank vergleichsweise mickrig, was die Entscheidung zum Filialabbau maßgeblich beeinflusst haben dürfte.
Die etwa 400 Mitarbeiter der Norisbank-Filialen, die vorrangig unkomplexe Produkte wie Sparkonten und Kleinkredite angeboten haben, fallen nun der Postbank zu, mit der bereits im Vorfeld eine Vertriebskooperation bestand.
Rubrik: Bank