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                  EU bringt dauerhaften Rettungsschirm auf den Weg

                  25.01.2012 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Die Länder der Euro-Gruppe haben sich auf Ausgestaltung und Starttermin des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der den zeitweiligen Rettungsschirm EFSF ablöst, geeinigt. Bereits ab 1.Juli wird der ESM mit einem Haushalt von 700 Milliarden Euro seine Aufgabe, notleidende Euro-Ländern finanziell zu unterstützen, antreten.

                  Aus dem Volumen des ESM sollen 500 Milliarden Euro zur Finanzhilfe verfügbar sein, der Rest ist als Sicherheitspuffer vorgesehen. Ausgestattet mit einem Eigenkapital von 80 Milliarden erhoffen sich die Gründer (die Regierungen der Eurozone), dass der Fonds größere Unabhängigkeit von Ratings haben wird und somit eine höhere Schlagkraft als der EFSF entfaltet. Die Konstruktion des permanenten Hilfsfonds ist schließlich bewusst anders angelegt, als die des Vorgängers EFSF: Sein theoretisches Kapital speist sich nicht allein aus Kreditgarantien der Teilnehmerländer. Deutschland bürgt für 168 Milliarden und stellt weitere 22 Milliarden des Eigenkapitals.

                  Noch vor Start des ESM mehren sich die Stimmen, dass es bereits jetzt notwendig sei, die finanzielle ESM-Ausstattung zu erhöhen. Dafür sollen die restlichen EFSF-Garantien mit eingebracht werden.

                  Rubrik: Bank


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