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                  Commerzbank: Kapitalisierung ohne staatliche Unterstützung möglich

                  18.01.2012 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  Commerzbank: Kapitalisierung ohne staatliche Unterstützung

                  © fffranz / fotolia.com

                  Vorstandschef Blessing stellt Restrukturierungspläne in Berlin vor, der Bundesfinanzminister ist zufrieden: Die Kapitallücke der Commerzbank könnte durchaus ohne Staatshilfen geschlossen werden, wofür sich die Bank die Zustimmung des Staates als Hauptanteilseigner geholt hat. Bis Freitag muss noch die Europäische Bankenaufsicht (EBA) vom Gelingen des Plans überzeugt werden.

                  Finanzminister Schäuble hatte der Commerzbank frühzeitig signalisiert, dass erneute Staatshilfen im Sinne des Steuerzahlers dringend zu vermeiden seien. Anstatt die marode Tochterbank Eurohypo dem Staat aufzubürden, will Blessing nun deren erfolgreiche Immobiliensparte integrieren und sich vom Rest trennen. Zudem soll das Kreditgeschäft beschnitten und Vermögenswerte (zusammen 2,7 Milliarden Euro) veräußert werden. Die Umwandlung des bisher stillen Allianz-Anteils in hartes Eigenkapital und der 700 Millionen Euro schwere Rückkauf von Aktien sind weitere Maßnahmen, um die von der EBA geforderten zusätzlichen 5,3 Milliarden Eigenkapital zu erreichen.

                  Sorge bereitet Analysten, dass auch ein prognostizierter Gewinn von einer Milliarde Euro Bestandteil des Plans ist. Dieses Ziel sei zu ambitioniert und somit der EBA schwer als Rettungsmaßnahme zu verkaufen.

                  Rubrik: Bank


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