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LBB zieht Sparkassen nach unten
02.12.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Bisher haben sich die Sparkassen recht ordentlich in der Bankenkrise behauptet, nun werden sie jedoch durch ihre

© fffranz / fotolia.com
Bisher haben sich die Sparkassen recht ordentlich in der Bankenkrise behauptet, nun werden sie jedoch durch ihre Beteiligungen an Landesbanken von ihr eingeholt. Nach den Rückzahlungsforderungen im Fall der BayernLB folgt jetzt eine massive Abschreibung auf die 2007 gekaufte Landesbank Berlin (LBB).
Die negative Bilanz der LBB verdirbt dem scheidenden Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) Haasis den Abschied von seinem Amt, schließlich fand der Kauf vor Ausbruch der Finanzkrise unter seiner Ägide statt. Nachdem bereits im vergangenen Jahr 430 Millionen des Wertes der LBB abgeschrieben werden mussten, werden es 2011 weitere 850 Millionen Euro sein. Vorsorglich bereitet der DSGV die Eigentümer auf einen diesjährigen Dividendenausfall vor.
Die Landesbank Berlin stemmt sich mehrere Quartale lang erfolgreich gegen die Krise, da sie jedoch auch Immobilien- und Kapitalgeschäfte im Portfolio hat, konnte sie sich dem negativen Sog nicht auf Dauer entziehen. Der Verlust in diesem Jahr basiert hauptsächlich auf Wertverlusten von griechischen Staatsanleihen.
Rubrik: Bank