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Bundesbank: Goldreserven nicht für Euro-Rettung
07.11.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© egeneralk / fotolia.com
Im Rahmen des G20-Gipfels in Cannes plädierten diverse Staatschefs dafür, für den Rettungsschirm auch die Gold- und Währungsrücklagen der Notenbanken zur Verfügung zu stellen. Die deutsche Regierung teilte diesem Plan eilig eine Absage, nachdem der Bundesbank-Präsident bereits vehement interveniert hatte.
Die Intention des Plans ist, über die Hebelung hinaus, eine weitere massive Ausweitung des EFSF-Rettungsschirms, damit auch die größeren finanziell taumelnden Euro-Staaten, wie Italien oder Spanien, aufgefangen werden könnten. Allen voran die USA, Frankreich und Großbritannien sind der Ansicht, dass als Sicherheit unter anderem die Goldreserven der deutschen Bundesbank verpfändet werden könnten. Die tatsächliche Nutzung der Reserven dementierte die Bundesregierung jedoch umgehend. Rund 15 Milliarden wären als deutscher Anteil vorgesehen. Andere Notenbanken springen der Bundesbank bisher nicht zur Seite.
Bundesbank-Präsident Weidmann stellte gegenüber der Bundeskanzlerin unmissverständlich klar, dass seine Institution dem nicht zustimmen werde und verwies auf die Unabhängigkeit der Bundesbank. Sie könne von der Politik nicht zu diesem Schritt gezwungen werden.
Rubrik: Bank
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