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                  Schweizer Banken blockieren Geld deutscher Steuersünder

                  19.09.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  © Yanterric / fotolia.com

                  Das geplante Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland sorgt derzeit dafür, dass die eidgenössischen Banken deutschen Steuerflüchtlingen die Auszahlung großer Bargeldsummen verweigern. Damit wollen sie ihre Geldbestände sichern, um eine zentrale Klausel der Vereinbarung zu erfüllen.

                  Hiesige Steuersünder, die ihre Schweizer Schwarzgeldkonten abräumen wollen, müssen vielfach feststellen, dass die Banken nur kleine Summen zur Verfügung stellen. Vordergründig propagieren die Banken, verhindern zu wollen, dass dadurch das Abkommen verletzt werde. Demnach sollen sie ab 2013 bis dato unentdeckte schwarze Vermögen mit 19 bis 34 Prozent pauschal nachversteuern, danach eine Kapitalertragssteuer von 26 Prozent erheben und die Einnahmen dem deutschen Fiskus zukommen lassen. Dazu verpflichteten sie sich vorab zu einer Abschlagszahlung von zwei Milliarden Franken, die später mit den Steuerüberweisungen gegengerechnet wird. Würden durch leere Konten keine Nachsteuern zu erheben sein, bliebe den Schweizer Banken ein Minus aus der Vorabüberweisung.

                  Die betroffenen Konteninhaber drohen dagegen mit Klagen, allerdings müssten sie dann die Entlarvung als Steuersünder fürchten.

                  Rubrik: Bank


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