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                  Bundesbank gegen Schuldenerlass für Griechenland

                  18.07.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  © El Gaucho / fotolia.com

                  Zahlreiche ökonomische Ratschläge prasseln derzeit auf europäische Politiker ein, wie die Euro-Krise inklusive der drohenden griechischen Staatspleite zu bereinigen sei. Jetzt schaltet sich der erst vor kurzem eingesetzte Bundesbank-Chef Weidmann in die Debatte mit ein und fordert Härte gegenüber dem Mittelmeerstaat.

                  Die Haltung gegenüber den diskutierten Euro-Bonds ist glasklar: Jens Weidmann lehnt sie kategorisch ab, da sie seiner Meinung nach durch die gemeinsame Schuldenhaftung die Haushaltsdisziplin in den EU-Staaten zerstören würde. Dieser Schritt in eine Transferunion müsse auch im Sinne des deutschen Steuerzahlers verhindert werden. Auch einen Schuldenerlass sieht Deutschlands oberster Währungshüter kritisch, da weiterhin das Staatsdefizit sowie die Außenhandelsbilanz Griechenlands zu schlecht seien, um eine nachhaltige Gesundung durch diese Maßnahme zu gewährleisten.

                  Politiker und Ökonomen stellen sich jedoch gegen diese Auffassung. So bekräftigt zum Beispiel der SPD- Haushaltspolitiker Poß, dass ohne Schuldenschnitt Griechenland nicht zu retten sei und wirft Weidmann Befangenheit aufgrund der Verbindung zur Bundesbank-EZB vor. Andere Experten befürworten mittlerweile ebenso diese Lösungsmöglichkeit.

                  Rubrik: Bank


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