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                  Griechenland will seine Banken aufhübschen

                  30.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  © El Gaucho / fotolia.com

                  Griechenland erfüllt nach Ansicht seiner Kreditgeber derzeit die auferlegten Sparziele nicht. Daher fordern sie, die Privatisierung staatlicher Unternehmen voranzutreiben. Nach Medienberichten will das südliche EU-Mitglied mit der Gründung einer Bad Bank die Banken jetzt attraktiver machen.

                  Problematisch sind die derzeit unverkäuflichen Papiere, worunter vor allem die griechischen Staatsanleihen fallen. Das Kalkül hinter der Aktion ist die Entlastung der Bankenbilanzen, die potenzielle private Investoren derzeit vom Kauf abhalten. Somit ist das staatliche Ziel, 50 Milliarden durch Privatisierungsmaßnahmen zu erlösen, schlecht zu realisieren.

                  Oberstes Verkaufsobjekt ist womöglich die hellenische Postbank, an welcher der griechische Staat einen 34-prozentigen Anteil hält. Allein diese Bank, die im Gegensatz zu anderen Instituten ein ordentliches Niveau an Eigenkapital vorzuweisen hat, ist jedoch mit Staatsanleihen von fast sechs Milliarden Euro belastet. Eine Auslagerung der toxischen Papiere könnte zu der gewünschten Attraktivität führen.

                  Ob diese Maßnahme tatsächlich vollzogen wird, kann nur die griechische Regierung beantworten. Derzeit setzt sie alles daran, Gerüchte, wonach sie sämtliche Sparziele verfehlt habe, zu zerstreuen.

                  Rubrik: Bank


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