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HRE: Bad Bank steht ohne Kapital da
25.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Die Abwicklungsanstalt der Immobilienbank Hypo Real Estate bleibt ein risikoreiches Problem, angesichts von drei Milliarden Euro Verlust im ersten Halbjahr. Das zur Gründung bereitgestellte Eigenkapital ist bereits fast aufgebraucht. Womöglich muss der SoFFin, und damit der Steuerzahler, Geld nachschießen.
Mit der verstaatlichten Problembank Hypo Real Estate geht es langsam wieder aufwärts, verkündete sie doch vor wenigen Tagen den zweiten Quartalsgewinn in Folge. Durch Auslagerung toxischer Finanzkrisen-Atlasten in eine Bad Bank, unter dem Namen FMS Wertmanagement firmierend, hat die Kernbank wieder finanziellen Spielraum für ihr operatives Geschäft.
Die politische gewollte Bad Bank bestreitet nur verlustreich ihre Aufgabe, die risikobehafteten Papiere am Markt zu veräußern. Bis 2020 soll das Portfolio mit unglaublichen 175 Milliarden Euro Altlasten abgebaut werden. Bisher konnte FMS schon über eine Milliarde Euro erlösen, dabei handelte es sich jedoch um die besseren Papiere. Das birgt die Gefahr, dass irgendwann die unveräußerlichen zurückbleiben und sich die Verluste summieren. Der SoFFin wird dafür haften müssen.
Rubrik: Bank