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Deutsche Bank unter Dauerfeuer
06.05.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Die Deutsche Bank sieht sich mittlerweile zwei Klagen aus den USA gegenüber, die unmittelbar mit der US- Immobilienkrise zusammenhängen. Nach dem Vorwurf, dass eine US-Tochter die wahre Qualität ihrer Hypotheken verschleiert habe, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in Los Angeles wegen ihres Umgangs mit gepfändeten Häusern.
Mehr als 2200 Häuser gehören dem Geldinstitut in der zweitgrößten Stadt der USA, weil ihre Bewohner die Hypotheken nicht mehr bedienen konnten und Zwangsvollstreckungen durchgeführt wurden. Nach dem Erwerb habe die Deutsche Bank die Häuser verfallen lassen und somit einen Nährboden für Kriminalität geschaffen. Notwendige Reparaturen seien nicht vorgenommen worden. Schwerer wiegen die Vorwürfe, dass sie außerdem arme Bewohner unter Druck gesetzt und letztendlich vertrieben habe, um sich deren Grundstücke und Häuser für den Weiterverkauf zu sichern.
Deutsche Bank-Chef Ackermann betonte, dass man die Klagen ernst nehme, jedoch die Verantwortung dafür zurückweise. Bezüglich der Hausvollstreckungen sei sein Institut lediglich treuhänderisch tätig gewesen und verweist auf die örtlichen Loan Servicer, Schuldenüberwacher, in deren Zuständigkeit Pfändungen fallen.
Rubrik: Bank