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Mehr Transparenz bei der amerikanischen Notenbank
25.03.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de
Bei der Europäischen Zentralbank EZB ist es schon länger üblich: Monatlich finden Pressekonferenzen statt, die im Anschluss an die geldpolitischen Sitzungen erfolgen. Jetzt geht auch Ben Bernanke, Chef der Federal Reserve, an die Öffentlichkeit. Mit viermal jährlich geplanten Pressekonferenzen will er mehr Transparenz in der amerikanischen Notenbankpolitik schaffen. Die Fed galt bisher als sehr verschwiegen.
Nun soll am 27. April 2011 eine erste regelmäßig geplante Pressekonferenz Aufschluss über die Sitzungen des sogenannten Offenmarktausschusses geben. In dem Ausschuss werden vierteljährliche Prognosen offen gelegt. Die Notenbank teilte mit, dass "durch regelmäßige Pressekonferenzen die Pünktlichkeit und Kommunikation der Federal Reserve über ihre Geldpolitik verbessert werden soll".
Ben Bernanke vollzieht damit eine historische Wende in der Informationspolitik der amerikanischen Notenbank. Forderungen nach mehr Transparenz waren in der Vergangenheit immer drängender geworden. Dem trägt Bernanke jetzt Rechnung, indem die Fed Journalisten Rede und Antwort steht.
Rubrik: Bank
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