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Bankenstudie: Sorge um Altersversorgung wächst
21.10.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

© detailblick / fotolia.com
Durch die Schuldenkrise fürchten sich immer mehr Deutsche vor einer unzureichenden Altersvorsorge, so eine Studie der Postbank. Gegenteilig dazu legen allerdings vor allem die Jungen immer weniger für das Alter zurück. Generell steigt die Verunsicherung, welche Finanzprodukte die richtigen sind.
Die Befragten äußerten zu 46 Prozent, dass die Auswirkungen der EU-Krise negative Folgen für ihre Rücklagen haben könnten. Sie befürchten, dass Zahlungen an Rettungsfonds die staatliche Rentenversicherung schmälern. Zum Vergleich gilt Inflation nur bei einem Drittel als gefährdend für die eigene Alterssituation. Bei Arbeitnehmern über 50 Jahren ist jeder Fünfte in Sorge, dass die Rente später nicht ausreicht, insgesamt 16 Prozent der über 1.700 Befragten.
Paradoxerweise äußerten 40 Prozent, den Ausbau der eigenen privaten Altersvorsorge nicht voranzutreiben. Darunter sind die Berufstätigen unter 30 Jahren die Spitzenreiter. Während die klassischen Anlageprodukte zur Altersvorsorge weiter in der Gunst gesunken sind, wird hierzulande lieber in Immobilien oder Gold investiert. Finanzexperten der Verbraucherverbände fordern diesbezüglich bessere Aufklärung und Transparenz.
Rubrik: Altersvorsorge