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                  Rentenversicherung: Weniger Rente anstatt länger zu arbeiten

                  26.09.2011 - Arbeitsgemeinschaft-Finanzen.de

                  © detailblick / fotolia.com

                  Laut Deutscher Rentenversicherung Bund steigt die Zahl der Neurentner, die lieber früher in Rente gehen und daraus resultierende Abschläge akzeptieren. Die Höhe der Rentenminderung beläuft sich auf etwa monatlich 100 Euro brutto, auf die aus vielfältigen Gründen verzichtet wird.

                  Die gelieferten Daten von 2010 bezeugen, dass es sich dabei mitnichten um eine marginale Erscheinung handelt; vielmehr beläuft sich deren Anteil mit 58 Prozent auf Rekordniveau. Nominal waren fast eine halbe Million der etwa 850.000 in jenem Jahr in Rente gegangenen Personen bereit, auf einen Rentenanteil zugunsten früher endender Lebensarbeitszeit zu verzichten. Die durchschnittliche Verzichtsdauer betrug dabei fast 37 Monate.

                  Die Rentenversicherung Bund und das Bundessozialministerium, welches diese Entwicklung bestätigt, betonen jedoch, dass nicht etwa der Lebenszeitpunkt der Verrentung gesunken sei: Schließlich lag dieser 2010 bei 63,5 gegenüber 62,3 Jahren eine Dekade zuvor. Vordergründig die gestiegenen Rentenaltersgrenzen seien der Grund der Abschläge, da die Neurentner eher die gemeinsame partnerschaftliche Verrentung oder einen längeren Zeitraum in Rente vorziehen.

                  Rubrik: Altersvorsorge


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