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Was bedeutet Notaranderkonto?
Von Ralph Gönner
Immobilienkäufe werden häufig über ein Notaranderkonto abgewickelt. Banken zahlen Darlehen üblicherweise erst nach der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld im Grundbuch aus. Da dies in der Regel einige Zeit dauert, wird der Kaufpreis auf ein Notaranderkonto eines Notars überwiesen, dieser sorgt für die treuhänderische Verwahrung des Geldes.
Der Notar ist verpflichtet, die rangrichtige Eintragung des Grundpfandrechtes und die Umschreibung des Eigentums auf den Käufer zu gewährleisten. Die Auszahlung des Kaupreises an den Verkäufer kann erst erfolgen, wenn diese Bedingungen erfüllt sind.
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