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Was bedeutet Eigenkapital?
Von Ralph Gönner
Eigenkapital ist das Kapital, dass ein Kreditnehmer in eine Finanzierung mit einbringt. In der Regel zählen alle kurzfristig verfügbaren Gelder des Kreditnehmers zum Eigenkapital. Dabei kann es sich um Guthaben auf Giro- oder Sparkonten handeln oder auch um Sparbriefe, Aktien oder Wertpapiere. Hat der Kunden neben dem Eigenkapital auch Verbindlichkeiten, so müssen diese abgezogen werden.
In einem Kreditgespräch mit der Bank sollte dem Kreditinstitut eine Übersicht über das Eigenkapital zur Verfügung gestellt werden. Dabei gilt: Je höher der Anteil des eigenen Kapitals in einer Finanzierung ist, desto niedriger ist später die monatliche Belastung, da der Kreditbedarf entsprechend sinkt. Viele Banken erachten einen Eigenkapitaleinsatz zwischen 10 und 20 Prozent der Gesamtkosten als ideal. Es gibt aber auch Institute, die Vollfinanzierungen anbieten.
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