Tagesgeld Vergleich 2014

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Danach richtet sich die Höhe der Tagesgeldzinsen

Der Leitzins der EZB (Europäische Zentralbank) ist maßgeblich für die Höhe der Tagesgeldzinsen verantwortlich. Dieser Zins drückt vereinfacht formuliert aus, zu welchen Konditionen sich Banken mit neuem Kapital versorgen können.

Regel: Ist der Leitzins hoch, ist der Tagesgeldzins ebenfalls hoch. Wird der Leitzins gesenkt, fallen die Zinsen ebenfalls. Und zwar wesentlich schneller, als sie steigen ;-)

Theoretisch kann der Zinssatz für das Tagesgeld täglich geändert werden. Zum einen wäre dies aber mit einem enormen administrativen Aufwand und zum anderen mit einer Verunsicherung auf Seiten der Kunden verbunden.

Um dies zu vermeiden, ändern Banken ihre Tagesgeldzinsen in der Regel nur, wenn der Leitzins der Zentralbank sich signifikant ändert.

Darauf sollten Sie vor einer Kontoeröffnung achten

  • Mit dem Tagesgeld Vergleich einen Überblick gewinnen
  • Prüfen, bis zu welchem Anlagebetrag der gebotene Zins gezahlt wird
    (Manche Banken bieten für geringe Beträge einen hohen Zins, bei Überschreitung dieser Grenze gelten deutlich schlechtere Konditionen)
  • Wird eine Zinsgarantie von einigen Monaten gewährt?
    (stellt einen Vorteil bei fallenden Zinsen dar)
  • Einlagensicherung prüfen: Bis zu welcher Summe und durch welche Institution ist das angelegte Geld abgesichert?

Bei Tagesgeldanlagen gibt es keine Kündigungsfrist

Tagesgeldanlagen zählen zu den sogenannten Sichteinlagen, weshalb eine Kündigungsfrist in der Regel nicht anfällt. Die Geldanlage ist täglich verfügbar. Eine Ausnahme bildet eine anderweitige vertragliche Vereinbarung mit dem jeweiligen Kreditinstitut.

So werden Tagesgeld Zinseinkünfte versteuert

Gemäß der geltenden Abgeltungssteuer werden Erträge aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden, Spekulationsgewinne), demnach auch die Tagesgeldzinsen, pauschal mit 25 % plus Solidaritätszuschlag (5,5 %) und gegebenenfalls Kirchensteuer besteuert.

Mit Hilfe eines Freistellungsauftrages können Singles Einkünfte aus Kapitalvermögen in Höhe von 801 € und gemeinsam Veranlagte in Höhe von 1.602 € steuerfrei vereinnahmen. Der Freistellungsauftrag wird direkt bei den betreffenden Kreditinstituten beantragt.

So sicher ist Tagesgeld

Als private Spareinlage unterliegt Tagesgeld der gesetzlichen Einlagensicherung. Die Einlagensicherungsgrenze auf EU-Ebene ist auf 100 % der Einlagensumme festgesetzt, höchstens allerdings bei 100.000 € pro Kunde.

Darüberhinaus sind die meisten Banken in Deutschland dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds der Bankenverbände angeschlossen, wodurch die Einlagen der Kunden de facto in Millionenhöhe abgesichert sind. Damit zählt Tagesgeld zu einem der sichersten Instrumente des Geld- und Kapitalmarktes.

So wird ein Tagesgeldkonto eröffnet

Wird das Tagesgeldkonto bei einer Direktbank eröffnet, werden während der Antragsstellung im Internet in der Regel sämtliche Eröffnungsfunterlagen zum Download angeboten. Auf Wunsch können die Unterlagen auch kostenlos postalisch angefordert werden.

Die Formulare sind vollständig bei der Post abzugeben. Hier wird der Postbeamte bzw. die Postbeamtin die Identität des Antragsstellers anhand des Personalausweises oder Reisepasses im Zuge des sogenannten Post-Ident-Verfahrens überprüfen und schließlich sämtliche Unterlagen an das Kreditinstitut senden. Die notwendigen Zugangsdaten erhält der Antragssteller einige Tage später.

Für Einsteiger: Ratgeber zum Tagesgeldkonto

Das Tagesgeld ist eine beliebte täglich verfügbare Geldanlage mit variablen Zinsen, die täglich nach unten oder nach oben angepasst werden können. Eine Zinsgarantie gibt es allerdings nicht bzw. nur in Ausnahmefällen.

Das Tagesgeldkonto ist ein Bankkonto für diese Geldanlage. Die eingezahlte Summe ist höher verzinst und Ihr Guthaben ist täglich verfügbar. In der Regel gibt es keine Mindestanlage (ab 1 Euro). Ein- oder Auszahlungen können zur Sicherheit des Kunden nur zugunsten von einem Girokonto (Referenzkonto genannt) getätigt werden.

Weitere Transaktionen des normalen Zahlungsverkehrs wie zum Beispiel Bargeldabhebungen, Lastschriften oder Überweisungen auf fremde Konten sind mit Tagesgeldkonten nicht möglich.

Für ein Tagesgeldkonto fallen keinerlei Kontoführungsgebühren an, da Kreditinstitute diese Konten vor allem als Marketinginstrument zur Gewinnung neuer Kunden verwenden. Allerdings werden für das notwendige Referenzkonto in der Regel Kontoführungsgebühren fällig, sofern es kein kostenloses Girokonto ist.

Oftmals bietet das Kreditinstitut bei Eröffnung des Tagesgeldkontos direkt die simultane Eröffnung eines als Referenzkonto dienenden Girokontos an. Allerdings braucht das Referenzkonto nicht notwendigerweise bzw. nur selten bei dem gleichen Kreditinstitut geführt werden.

Die Gutschrift der Tagesgeld Zinsen kann monatlich, vierteljährlich oder jährlich am Jahresende erfolgen. Je häufiger eine Gutschrift erfolgt, desto höher fällt die annualisierte Verzinsung aus (Stichwort: Zinseszinseffekt).

Beträgt der angegebene Zinssatz beispielsweise 2,00 % p.a., dann sorgt der Zinseszinseffekt dafür, dass die reale Verzinsung bei einer quartalsweisen Gutschrift bei 2,015 % und bei einer monatlichen Gutschrift gar bei 2,02 % liegt. Bei der Wahl des richtigen Anbieters sollten daher auch die Konditionen in Kombination mit der Anzahl der Zinsgutschriften durchaus eine Rolle spielen.

Viele Onlineangebote richten sich nur an Neukunden der jeweiligen Bank. Selbstverständlich können auch Bestandskunden ein solches Tagesgeldkonto eröffnen, erhalten dieses dann aber mitunter zu anderen Tagesgeldkonditionen, welche eine geringere Verzinsung vorsehen.

Siehe auch: Tagesgeldvergleich für Bestandskunden

Die Voraussetzung für Bestandskunden, in den Genuss der höheren Zinsen für Neukunden zu kommen, kann der Übertrag weiterer Anlagesummen auf das neue Konto darstellen.

Die Anbieter für die besten Guthabenzinsen finden Sie unter den Direktbanken, die ohne teure Filialnetze die höchsten Tagesgeldzinsen anbieten können. Die Flexibilität und Verfügbarkeit wird online über das Internet mit dem iTan- oder mobileTan-Verfahren gewährleistet.

Tagesgeld Banken (alphabetisch)

1822direkt Tagesgeld
Audi Bank Tagesgeld
Bank of Scotland Tagesgeld
Barclays Tagesgeld
Comdirect Tagesgeld
Cortal Consors Tagesgeld
Credit Europe Tagesgeld
DAB Bank Tagesgeld
DenizBank Tagesgeld
DKB Tagesgeld
GEFA Bank Tagesgeld
ING-DiBa Tagesgeld
Mercedes-Benz Bank Tagesgeld
MoneYou Tagesgeld
PrivatBank Tagesgeld
RaboDirect Tagesgeld
Renault Bank direkt Tagesgeld
Volkswagen Bank Tagesgeld
VTB Direktbank Tagesgeld
Wüstenrot Tagesgeld

Tagesgeld Testsieger

Während der Tagesgeld Vergleich ausschließlich auf die Konditionen der verschiedenen Anbieter abzielt, vor allem natürlich auf die Zinskonditionen, werden bei einem Tagesgeld Test in aller Regel neben den Zinsen und Konditionen wie Einlagensicherung auch noch weitere Kriterien unter die Lupe genommen und bewertet.

Allerdings lässt ein Test die Zinsen der verschiedenen Anbieter nicht gänzlich aussen vor, sodass diese Konditionen durchaus einen gewichtigen Einfluss darauf haben können, wer letztendlich als Tagesgeld Testsieger proklamiert wird. Allerdings können durchaus auch Aspekte wie Beratungsqualität, Kundenservice und Transparenz in die Bewertung mit einfliessen.

Zwar bietet ein Tagesgeld Test grundsätzlich einen sehr guten Anhaltspunkt, welches Angebot derzeit das beste am Markt sein könnte. Auf der anderen Seite sollten Sie sich aber nicht ausschließlich und quasi “blind” darauf verlassen, dass der Tagesgeld Testsieger für Sie ganz persönlich das beste Angebot bereithält.

Denn wenn der Testsieger zum Beispiel vor allem aufgrund seiner sehr guten Zinsen gekürt wird, demgegenüber aber in dem für Sie vielleicht wichtigen Punkt Einlagensicherung eher durchschnittlich bewertet ist, wäre vielleicht ein anderes Angebot besser für Sie geeignet.

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