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Photovoltaikanlagen als lukrative Investitionsobjekte
Nicht erst seit der Ölkrise der 70er Jahre sind Photovoltaikanlagen sehr gefragt. Heute stellen sie – zusätzlich zu den ökologischen Aspekten – eine aussichtsreiche Investition dar. Aufgrund der steigenden Preise für fossile Energien erscheinen Photovoltaikanlagen (PVA) nicht nur aus umwelttechnischer Sicht zunehmend attraktiver. Dazu lassen sich mit Sonnenenergie ansehnliche Gewinne erzielen.
Verwendung der Solarenergie
Sonnenenergie lässt sich auf zwei Arten nutzen:
1. Durch PV-Module (=Solarzellen), die Sonnenstrahlen in Strom umwandeln.
2. Durch solarthermische Anlagen, die mit Sonnenenergie Wasser erhitzen.
Günstige Preise und Förderungen für PVA

© Robert Angermayr / fotolia.com
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet Stromnetzbetreiber, den selbst produzierten Strom über 20 Jahre lang plus das Jahr der Inbetriebnahme zu dem jeweils aktuellen Preis abzunehmen. Zur Einführung des EGG (2004) lag die Einspeisevergütung bei 57,4 Cent je Kilowattstunde. Personen, die derzeit eine PVA installierten, erhalten diesen Preis bis 2024.
Infolge reduzierte die Bundesregierung den Kilowattpreis mehrfach. Heute (2011) beträgt die Vergütung für eingespeisten Strom lediglich 28,74 Cent je Kilowattstunde. Die Eigenversorgung wird mit 16,74 Cent gefordert, insofern die Anlagebesitzer mindestens 30 Prozent des Solarstroms selbst nutzen, ansonsten nur mit 12,36 Cent. Weitere Kürzungen sind geplant.
Trotz der Abzüge lohnt sich die Investition: Dank der weltweiten Konkurrenz (insbesondere China) sinken die Kosten für Photovoltaikanlagen. Zudem erhalten Investoren vergünstigte Finanzierungen.
Die Gewinne aus der Energieeinspeisung sind zu versteuern. Dafür können Solarstromproduzenten sämtliche Ausgaben steuerlich absetzen.
Kosten für Photovoltaik
Die Aufwendungen für Photovoltaik-Anlagen setzen sich zusammen aus:
- Der Anschaffung (pro Kilowatt Peak (kWp) circa 5.000 Euro)
- Betriebskosten
- Miete für den Einspeisungszähler (circa 30 - 40 Euro pro Jahr)
- Photovoltaik-Versicherung (jährlich 100 - 150 Euro)
- Wartungen
- Rücklagen für Reparaturen
Insgesamt muss man mit mindestens 20.000 Euro rechnen. Für Anlagen mit einer Spitzenleistung von 10 kWp, die über den Eigenbedarf hinaus Strom produzieren, mit mindestens 60.000 Euro.
Es empfiehlt sich, mehrere Offerten, inklusive der Wartungsverträge, zu prüfen.
Günstige energetische Finanzierungen sind über die KfW oder die Deutsche Kreditbank (ab 3,99% effektiv) ohne Grundbucheintrag erhältlich (siehe auch Photovoltaik-Kredit)
Den Auslagen stehen die Einspeisevergütung, die eingesparten Stromkosten und die Steuerrückerstattungen gegenüber.
Gewinn aus Sonnenenergie
Eine Photovoltaik-Anlage sollte nach zehn bis 15 Jahren Gewinne abwerfen. Diese sind von folgenden Faktoren abhängig:
- Kaufpreis
- Finanzierungsart (Kreditkonditionen, Zinsbelastung etc.)
- Beschaffenheit der Anlage
- Wartungskosten und Reparaturen
- Einspeisevergütung
- Regionale Ertragserwartung
- Inflationsrate
- Steuersätze
- Alter der Investoren (z. B. Renteneintritt mit Steuersenkung)
Bei geschicktem Wirtschaften können Anlagebesitzer mindestens fünf bis sogar 12 Prozent Rendite erlangen.
Lesen Sie auch: Faktoren für die Effizienz einer Photovoltaikanlage
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