Lexikon zur Geldanlage / T
Alphabetischer Index
Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Tagesgeld
Das Tagesgeld ist eine Kapitalanlage, bei der Geld auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird. Der Vorteil bei dieser Geldanlage ist die tägliche Verfügbarkeit. Die Zinsen werden je nach Bank anteilig monatlich, alle drei Monate oder einmal jährlich gezahlt.
Es besteht keine Kündigungsfrist bei Tagesgeldkonten und der Kontoinhaber kann sowohl über das Geld als auch über die gutgeschriebenen Zinsen täglich verfügen.
Talon
Der Talon ist ein Erneuerungsschein, der den Anleger dazu berechtigt, neue Zinsscheine oder Dividendenpapiere zu erhalten.
TAN
Die Fachbezeichnung TAN steht für Transaktionsnummer und ist ein einmaliges Passwort, welches aus Ziffern besteht. Beim Onlinebanking muss der Kontoinhaber nach der Eingabe seiner PIN-Nummer anschließend eine TAN-Nummer eingeben, womit der Bank bestätigt wird, dass zum Beispiel eine Überweisung vom Kunden und nicht einer von einer fremden Person stammt.
Es wird zwischen TAN-Listen und der iTAN unterschieden. Die TAN-Liste ist eine Liste mit Transaktionsnummern, die der Kunde postalisch erhält und frei entscheiden kann, welche der Nummern er bei seinen Transaktionen verwendet.
Bei der iTAN handelt es sich um eine indizierte TAN-Liste mit vorgegebenen Positionsnummern bei den Transaktionsnummern. Vor Abschluss einer Transaktion wird der Kunde bei der iTAN nun dazu aufgefordert, eine bestimmte TAN-Nummer aus der iTAN-Liste einzugeben. Erst nach Eingabe der PIN-Nummer und iTAN-Nummer wird eine Transaktion abgeschlossen.
Taxkurs
Der Taxkurs ist ein geschätzter Kurs einer Aktie und wird festgelegt, wenn bei dem jeweiligen Wertpapier kein Umsatz erfolgte.
Die Wertpapiere, für die ein Taxkurs festgelegt wurde, sind mit einem T versehen.
TecDax
Beim TecDAX handelt es sich um den deutschen Technology Index, indem die dreißig größten Technologieunternehmen gelistet sind.
Telefonhandel
Der Telefonhandel beschreibt den Wertpapierhandel im Freiverkehr von Bank zu Bank. Dabei ist die Zulassung der gehandelten Wertpapiere noch nicht an der Börse erfolgt, allerdings schon ein telefonischer Handel möglich.
Oder es kann sich auch zum Beispiel um Wertpapiere handeln, deren Handel nach Börsenschluss erfolgt.
Terminbörse
Die Terminbörse ist eine Börse, an der Termingeschäfte stattfinden und Kauf-, und Verkaufverträge schon vor der eigentlichen Lieferung vereinbart werden.
An einer Terminbörse werden nicht nur so genannte Future-Kontrakte sondern auch Strom, Wasser, Lebensmittel, Öl, Gas oder Rohstoffe gehandelt.
Termingeschäft
Es handelt sich bei einem Termingeschäft um eine zeitliche Transaktion, bei der Kauf und Zahlung einer bestimmten Anlage zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Der Anleger kauft zum Beispiel im März eine Anleihe, die jedoch erst eine Woche später nach dem getätigten Kauf und der erfolgten Bezahlung geliefert wird.
Bei einem Termingeschäft gibt es Liefer-, und Zahlungsbedingungen, die beide Vertragspartner vorher (unter Umständen schriftlich in einem Vertrag) festlegen.
Tilgungsanleihe
Die Tilgungsanleihe ist eine Anleiheform, bei der die Rückzahlung der Schuld in Teilbeträgen erfolgt. Es wird zwischen Raten- und Annuitätenanleihen unterschieden.
Bei den Ratenanleihen wird eine festgelegte Tilgungsrate regelmäßig gezahlt, während bei der Annuitätenanleihe die Zinsen zwar sinken, aber der Tilgungsanteil steigt.
Jedoch bleibt bei einer Annuitätenanleihe die zu zahlende Tilgungsrate während der gesamten Laufzeit konstant.
Trading
Das Trading beschreibt das spekulative Handeln mit Aktien, indem Kursschwankungen ausgenutzt werden, ohne vorher das Unternehmen oder Markt genau unter die Lupe genommen zu haben.
Der Anleger kann durch das Internet heute innerhalb weniger Sekunden mit Aktien handeln und dabei Gewinne aber auch Verluste erzielen. Es können beim Trading minimale Kursunterschiede ausgenutzt und in bares Geld umgewandelt werden.
Tradingfonds
Die Tradingfonds sind Fonds, die ohne einen Ausgabeaufschlag herausgegeben werden. Allerdings berechnen die Fondsgesellschaften eine höhere Verwaltungsgebühr, die der Anleger beim Kauf zu zahlen hat.
Diese Fonds eignen sich nur für eine kurzfristige Anlagedauer von ein paar Monaten, maximal einem Jahr.
Tranche
Bei einer Tranche handelt es sich um eine Aktienemission, bei der nur ein Teilbetrag ausgegeben wird.
Transaktionsgebühren
Bei Transaktionsgebühren handelt es sich um Gebühren, die eine Bank oder Fondsgesellschaft berechnet, wenn ein Vertrag abgeschlossen wird, zum Beispiel ein Wertpapierkauf.
Der Anleger muss die Transaktionsgebühr anschließend zahlen. Wie hoch diese Gebühren sind, ist von der jeweiligen Investitionshöhe abhängig, die der Anleger getätigt hat.
