Lexikon zur Geldanlage / S
Alphabetischer Index
Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Schatzanweisungen
Schatzanweisungen gelten als sichere Kapitalanlage und sind Schuldverschreibungen, die eine kurzfristige, mittelfristige oder langfristige Laufzeit haben können. Die Herausgabe der Schatzanweisungen erfolgt durch den Bund und die Bundesländer.
Es wird zwischen unverzinslichen und festverzinslichen Schatzanweisungen unterschieden. Der Anleger kann diese an jeder deutschen Börse erwerben.
Scheck
Bei einem Scheck handelt es sich um eine besondere Form des Wertpapiers. Man unterscheidet zwischen Bargeldscheck und Verrechnungsscheck. Während es bei einem Bargeldscheck möglich ist, Geld einzutauschen, ist dies beim Verrechnungsscheck nicht erlaubt.
Bei den Bargeldschecks gibt es noch Reiseschecks, mit denen weltweit bargeldlose Zahlungen möglich sind. Beim Verrechnungsscheck darf der Empfänger den Scheckbetrag nur auf sein Girokonto einlösen.
Scrip
Der Scrip ist ein so genannter Zwischenschein, der bei Wertpapieren ausgegeben wird, die neu am Markt sind. Außerdem beschreibt "Scrip" auch einen Dividendenschuldschein, der ge- und verkauft werden kann.
Ein solcher Dividendenschuldschein gilt als Ersatz für die Dividende, wenn ein Unternehmen wegen eines finanziellen Engpasses keine Dividende zahlen kann. Die Einlösung eines Dividendenschuldscheines ist nur bei Zahlung eines Aufgeldes möglich.
Shareholder Value
Die Unternehmensführung versucht bei dem Shareholder Value (Shareholder: Aktionär, Value: Wert) das Ziel der Aktionäre, nämlich die Erwirtschaftung langfristig steigender Aktienkurse, Umsätze und Gewinne, zu verwirklichen.
Short Selling
Die Bezeichnung Short Selling bedeutet schlicht Leerverkauf. Dabei hofft der Anleger auf sinkende Kurse und tätigt dementsprechend Leerverkäufe, verbunden mit dem Ziel die Aktien preiswert zu erwerben.
SMAX
Der SMAX war ein Marktsegment der Deutsche Börse AG, welches von 1999 bis 2003 bestand und überwiegend mittelständische Firmen listete.
Im Jahre 2003 wurde der SMAX eingestellt. Als Ersatz wurden neue Marktbereiche eingeführt.
Splitting
Beim Splitting handelt es sich um die Aufteilung einer Aktie in mehrere Aktien.
Dabei erscheint der Aktienkurs niedriger und der Nominalwert fällt bei Nennwertaktien, während bei Aktien ohne Nennwert der Gewinn- oder Gesellschaftsvermögensanteil reduziert wird.
Squeeze Out
Bei einem so genannten Squeeze Out handelt es sich um einen Ausschluss von Minderheitsaktionären auf Weisung eines Großaktionärs, der mindestens 95 Prozent der Aktien einer Aktiengesellschaft besitzt.
Es wird den "herausgeworfenen" Minderheitsaktionären jedoch eine Entschädigung gezahlt.
Stop-Loss-Order
Die Stop-Loss-Order ist ein vom Aktionär festgelegter, minderer Aktienwert (Stop-Marke), bei dessen Eintreten die entsprechenden Aktien schnellstmöglich verkauft werden. Somit dient die Stop-Loss-Order der Absicherung des Aktionärs vor großen Verlusten.
Je nach typischen Schwankungstendenzen der verschiedenen Aktien will der jeweilige Aktienwert, der die Stop-Marke markiert, gut überlegt sein.
