Lexikon zur Geldanlage / R
Alphabetischer Index
Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Range
Bei der Range handelt es sich um einen Korridor zweier Marktpreise, in dem die Kursbewegung stattfindet.
Rating
Bei einem Rating handelt es sich um eine Einschätzung von Schuldnern und dass damit verbundene Bonitätsrisiko. Dabei kommen Ratingagenturen zum Einsatz, welche im Kundenauftrag die Bonität von Anleihen beurteilen. Die Ratingagenturen berücksichtigen bei ihrer Bewertung das Ausfallrisiko, Branchenrisiko und Länderrisiko des Herausgebers (Emittent) der Wertpapiere, welches eingeschätzt werden soll.
Der Emittent muss entsprechende Gebühren für das Rating zahlen. Je höher das Rating eines Wertpapiers ist, desto solider ist die wirtschaftliche Basis und umso besser sind die Chancen eine große Anzahl Anleger zu gewinnen. Die bekanntesten Ratingagenturen sind Moody's und Standard & Poors, welche international tätig sind.
Real Time
Real Time ist die englische Bezeichnung für Echtzeit. Mit der Eingabe von Daten findet zeitgleich (ohne Verzögerung) deren Verarbeitung und Ausgabe statt.
Realzins
Der Realzins beschreibt den erwirtschafteten Gewinn einer Kapitalanlage, wobei die Inflationsrate bei der Berechnung herausgenommen wird.
Reisescheck
Der Reisescheck ist ein Zahlungsmittel, der besonders während einer Reise oder Urlaub im Ausland eingesetzt wird.
Es handelt sich dabei um Schecks die auf einen bestimmten Geldbetrag ausgestellt sind. Damit können dann zum Beispiel Einkäufe im jeweiligen Urlaubsland bezahlt werden.
Reits
Die Bezeichnung Reits bzw. REITs bedeutet Real Estate Investments Trusts und beschreibt an der Börse gelistete Immobilienfirmen, die durch Verwaltung, Vermietung, Kauf und Verkauf von Immobilien ihr Geld verdienen.
Diese Unternehmen unterliegen nicht der Steuerpflicht, sind im Gegenzug aber dazu verpflichtet, den überwiegenden Teil ihres Gewinns an die Aktionäre auszuschütten.
Die Aktionäre müssen ihrerseits dann die Gewinne bei der Einkommenssteuererklärung eintragen und somit versteuern.
Relative Strength Index (RSI)
Der Relative Strength Index (RSI) ist eine technische Studie, die anzeigt, ob ein Markt überkauft bzw. überverkauft ist.
Berechnet wird das Verhältnis der Aufwärts- und Abwärts-Schlusskurse über eine ausgewählte Zeitperiode.
Rentenanleihe
Die Rentenanleihe ist eine besondere Form der ewigen Anleihe, die dem Gläubiger zwar das Recht auf eine Verzinsung, jedoch kein Anspruch auf Tilgung einräumt.
Risikostreuung
Der Fachbegriff Risikostreuung beschreibt eine Anlagestrategie, bei der das Anlagevermögen verschieden aufgeteilt wird, um das Risiko begrenzen, aber die Erträge zu optimieren.
Bei einer Risikostreuung mischt der Anleger seinem Aktiendepot, dass zum beispiel überwiegend aus Technologieaktien besteht, zusätzlich "sichere" Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen bei, um das Risiko eines möglichen Verlustes einzuschränken.
