Lexikon zur Geldanlage / O
Alphabetischer Index
Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Obligation
Bei einer Obligation handelt es sich um ein Wertpapier,dass über die gesamte Laufzeit fest verzinst wird.
Der Anleger beteiligt sich mit dem Kauf einer Obligation nicht an einem Unternehmen, sondern trägt zu deren Finanzierung durch Fremdkapital bei.
Es wird zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen festverzinslichen Wertpapieren (Obligationen) unterschieden.
Offener Fonds
Bei einem offenen Fonds handelt es sich um einen Investmentfonds, bei dem uneingeschränkt Anteile herausgegeben und an jeden Börsentag wieder zurückgenommen werden können.
Oligopol
Das Oligopol beschreibt eine Marktlage, in der für ein bestimmtes Produkt nur eine geringe Anzahl Anbieter bzw. Nachfrager am Markt teilnehmen.
Onlinebanking
Das Onlinebanking ist die digitale Form des Bankgeschäfts, dabei werden Überweisungen, Aktienkäufe oder Daueraufträge über das Internet durchgeführt.
Zur Sicherheit kommt das PIN/TAN-Verfahren oder das HBCI-Verfahren zum Einsatz, welches die persönlichen Daten des Kontoinhabers während einer Überweisung vor einen möglichen Datendiebstahl durch u.a. Phishing schützt.
Beim PIN/TAN-Verfahren wird eine PIN-Nummer und eine TAN-Nummer aus einer TAN-Nummernliste bei einer Transaktion, wie etwa einer Überweisung, eingegeben.
Open Market
Der Open Market ist die neue Bezeichnung des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse und wurde im Jahre 2005 eingeführt.
Der Entry Standard gehört zum Open Market. Hier finden sich überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen.
Option
Die Option gibt dem Anleger das Recht, ein bestimmtes Wertpapier, eine Anleihe oder Währung zu einem festgelegten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen.
Es handelt sich bei Optionen daher auch um so genannte bedingte Termingeschäfte.
Optionspreismodell
Das Optionspreismodell ist eine mathematische Formel, die dabei hilft, einen fairen Preis für eine Option zu ermitteln.
Optionsscheine
Optionsscheine werden auch Warrants (engl.) genannt.
Der Inhaber ist berechtigt, einen bestimmten Basiswert (Bezugsobjekt) zu einem bestimmten Basispreis (Bezugspreis) während einer bestimmten Optionsfrist (amerikanische Option) oder zu einem bestimmten Termin (europäische Option) in einem bestimmten Optionsverhältnis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
Order-Driven-Market
Der Order-Driven-Markt ist ein Handelsplatz oder eine Börse, an der die Kurse durch eine Auktion ermittelt werden.
Outperformer
Als einen Outperformer bezeichnet man eine Aktie, deren Kursentwicklung besser verläuft als der Kurs des Aktienindex selbst.
Oversold
Die Bezeichnung Oversold beschreibt einen Markt, der überverkauft ist. Im Börsenhandel bedeutet dieser Begriff, dass die Aktienkurse erhebliche Kursrückgänge zu verzeichnen hatten.
Im Vergleich dazu sind die Aktien bei Overbougt überkauft, also rapide gestiegen.
