Lexikon zur Geldanlage / N
Alphabetischer Index
Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Nachbörse
Bei einer Nachbörse handelt es sich um Wertpapierkäufe- und -verkäufe sowie Kursfeststellungen, die nach Börsenschluss getätigt werden.
Namensaktien
Bei den Namensaktien wird der Name des Anlegers auf die gekauften Aktien ausgestellt.
Die Übertragung auf eine andere Person ist dadurch etwas komplizierter und erfordert einige Formalitäten.
Nasdaq
Die Nasdaq ist ein elektrisches US-Börsensystem, welches im Jahre 1971 in den USA eingeführt wurde. Die Börsenhändler können dabei elektronisch ihre Aktien kaufen oder verkaufen. An der Nasdaq sind vorwiegend Unternehmen der Bereiche Technologie, Computer / Internet und Biotechnik gelistet.
Nebenwerte
Die Nebenwerte sind Aktien, die einen niedrigen Börsenumsatz aufweisen. Es handelt sich dabei überwiegend um Unternehmen, die zum Beispiel nur regional tätig sind, wodurch diese "kleinen Aktiengesellschaften" an der Börse eine eher unbedeutende Rolle spielen.
Negotiation
Bei einer Negotiation werden Wertpapiere im Zuge einer Bankenübernahme von einer Bank veräußert.
Nichtbanken
Der Fachbegriff Nichtbanken stammt aus der Volkswirtschaftslehre und beschreibt eine strikte Trennung zwischen Kreditinstituten und den anderen so genannten Wirtschaftseinheiten.
Als Nichtbanken gelten der Staat, Firmen und Privathaushalte - jedoch nur, wenn diese nicht in der Kreditwirtschaft tätig sind.
Nochgeschäft
Bei einem Nochgeschäft handelt es sich um einen Terminhandel, der dem Käufer bzw. Verkäufer das Recht einräumt, neben dem bereits vereinbarten Betrag am festgelegten Termin zusätzliche Wertpapiere einzufordern.
Non-Banks
Die Non-Banks sind Firmen, die nicht im Bankenbereich tätig sind, aber dennoch Finanzdienstleistungen anbieten.
Dazu zählen mittlerweile alle großen Autokonzerne, Einzelhandelsketten oder sogar Discounter, die neben ihren eigentlichen Hauptgeschäft zum Beispiel noch Ratenkredite, Leasing oder Versicherungen in Zusammenarbeit mit Banken bzw. Versicherungsgesellschaften anbieten.
Nummernkonto
Bei einem Nummernkonto handelt es sich um ein Bankkonto, welches nur über eine Nummer verwaltet wird. Nur die Bank kennt den Namen des Kontoinhabers.
Die Schweiz und Österreich erlauben die Führung von Nummernkonten, während diese Kontoform in Deutschland gesetzlich verboten ist.
NYSE - New York Stock Exchange
Die NYSE ist die Abkürzung für New York Stock Exchange. Die New Yorker Börse ist die führende Wertpapierbörse auf der Welt.
Die NYSE ist an der Wall Street in New York beheimatet. An der NYSE ist auch der Aktienindex Dow Jones Index gelistet.
