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                  Lexikon zur Geldanlage / C

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                  Lexikon Alphabetischer Index
                  Von Aktie bis Zertifikat. In diesem Geldanlage-Lexikon werden Begriffe und Definitionen aus dem Bereich der Geldanlage, Börse und der Investmentfonds übersichtlich und verständlich erklärt. Vermissen Sie einen Begriff, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.


                  Call Option

                  Bei einer Call Option (Gegenteil: Put Option) handelt es sich um eine Kaufoption, die dem Anleger ermöglicht, eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren (z.B. Aktien) innerhalb einer festgelegten Frist (amerikanische Option) oder zu einem bestimmten Endfälligkeitstermin (europäische Option) zu einem festgelegten Preis zu kaufen.

                  Die Einräumung des Optionsrechtes vergütet der Käufer dem Verkäufer mit der Zahlung des Optionspreises (Optionsprämie).

                   

                  Callmoney

                  Die Bezeichnung Callmoney (Tagesgeld) beschreibt Börsengeld, welches jeden Tag fällig wird.

                  Dabei handelt es sich um Geld der Zentralbanken, dass Banken zur Verfügung gestellt wird, damit diese ihren Liquiditätsbedarf decken.

                  Die Rückzahlung des Callmoney muss am nächsten Tag erfolgen.

                   

                  Capped Warrant

                  Der Capped Warrant ist ein Optionsschein, der mit einer maximalen Gewinngrenze ausgestattet wurde und somit auch nur begrenzte Gewinnmöglichkeiten für Anleger bietet.

                   

                  Cash Flow

                  Bei einem Cash Flow handelt es sich um einen betriebswirtschaftlichen Indikator, der anzeigt, wie stark die Finanzkraft eines Unternehmens ist. Er gibt Auskunft darüber, wie gut eine Firma sich selbst finanzieren kann, ohne Fremdkapital aufnehmen zu müssen. Wichtig ist dies zum Beispiel für Anleger, die bei einem guten Cash Flow Wert erkennen können: - ob das Unternehmen in der Lage ist, aus eigener finanzieller Kraft geplante Investitionen durchzuführen - welcher Geldbetrag zur Zahlung von Schulden, Zinsen oder Ausschüttungen vorhanden ist - wie hoch die Gefahr einer Insolvenz ist Sollte über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr ein negativer Cash Flow Wert bestehen, bedeutet dies in der Regel die Insolvenz des Unternehmens wegen Zahlungsunfähigkeit.

                   

                  Certificate of Deposit (CD)

                  Das Certificate of Deposit ist ein Zertifikat, das von einer Bank herausgegeben und nicht an der Börse gehandelt wird.

                  Es dient der Bestätigung einer hohen Geldsumme, die für kurze Zeit zu einem festgelegten Zinssatz bei der Bank angelegt wird.

                   

                  Collar

                  Beim Collar handelt es sich um eine Zinsvereinbarung, bei der eine maximale Obergrenze und Untergrenze festgelegt wird.

                   

                  Comex

                  Die Bezeichnung Comex steht für Commodity Exchange Inc. und beschreibt die international größte Warenbörse, an der Edelmetalle und Optionen gehandelt werden. Die Gründung der Comex erfolgte im Jahre 1933 in New York.

                   

                  Commercial Papers

                  Die Commercial Papers sind Inhaberschuldverschreibungen, die nicht besichert sind und keine Börsennotierung haben. Die Laufzeit liegt bei bis zu zwei Jahren, wobei Commercial Papers meist nur von Unternehmen und Staaten mit hoher Bonität herausgegeben werden.

                  Das Emissionsvolumen muss mindestens 100 Millionen Euro betragen. Diese speziellen Inhaberschuldverschreibungen können nur institutionelle Anleger kaufen.

                   

                  Convertible Securities

                  Bei Convertible Securities handelt sich um Wertpapiere, die es dem Besitzer erlauben, seine Anteile zu festgelegten Zeitpunkten und Bedingungen gegen andere Aktien des selben Unternehmens einzutauschen.

                  Besitzt er beispielsweise Convertible Bonds, also sozusagen "wandlungsfähige Anleihen", dann darf er diese in Aktien umtauschen. Sollte er Vorzugsaktien besitzen, dann kann er diese später in Stammaktien umtauschen.

                   

                  Cost Average Effekt

                  Der Cost Average Effekt (engl. für Durchschnittseinheitspreis) bedeutet, dass der Anleger mit einem Sparplan bei höheren Preisen automatisch eine geringere und bei niedrigeren Preisen eine größere Anzahl von Anteilen erwirbt.

                  Im Durchschnitt erzielt er dabei einen günstigeren Einstiegspreis, als wenn er stets dieselbe Anzahl von Anteilen kaufen würde.

                   

                  Courtage

                  Die Courtage ist eine Vermittlungsgebühr, die ein Börsenmakler bekommt, wenn dieser eine Kauf- oder Verkaufsorder durch eine Vermittlung erhält und anschließend auch durchführt.

                  Die Höhe der Courtage ist prozentual fest vorgegeben und richtet sich nach dem Kurs der Aktie oder jeder anderen Kapitalanlage.

                   

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