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Fonds: Tipps & Meinungen
Nachhaltige Schwellenländerfonds - Für die Zukunft gerüstet
23.03.2010 Auch wenn die Klimagipfel in der Regel grandios scheitern, dass auch die Schwellenländer in der Zukunft dem Umweltschutz mehr gerecht werden müssen, steht außer Frage. Dies betrifft natürlich viele Unternehmen in diesen Ländern, weshalb auch bereits diverse Firmen in den Regionen begonnen haben, sich auf diese Herausforderung besser einzustellen.
Diese Unternehmen garantieren damit einen langfristigeren Erfolg für die Anleger. Denn Probleme wie knapper werdende natürliche Ressourcen oder die CO2-intensiven Tätigkeiten werden über kurz oder lang auch in den Schwellenländern über den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen entscheiden. Kein Wunder also, dass sich die Fondsbranche zunehmend auf die Firmen konzentriert, die sich für diese Herausforderungen bereits gerüstet haben.
Als Folge dessen, werden immer öfter spezielle Nachhaltigkeitsfonds für den Schwellenländerbereich angeboten. Einer dieser Fonds ist der Global Emerging Markets Sustainability Fund (ISIN: GB00B64TS881) von der britischen Investmentgesellschaft First State Investments, der den MSCI Emerging Markets Free Index als Benchmark besitzt. Der Fonds verfolgt den Ansatz, nur in Firmen zu investieren, die sich auf dem Feld der Nachhaltigkeit auszeichnen. Außerdem sind für die Fondsverantwortlichen nur Firmen interessant, die über Geschäftsmodelle verfügen, die von den neuen Chancen in den folgenden Bereichen profitieren können:
- erneuerbare Energien
- Energieeffizienz
- Abfall- und Schadstoffmanagement
- Wasserbewirtschaftung
- umweltbewusste Produkte und Dienstleistungen
Poltische Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit verbessert
Der Markt für grüne Technologien wird in den nächsten Jahren in den Schwellenländern klar bessere Aussichten besitzen. Ein Grund dafür sind unter anderem auch aktuelle politische Entscheidungen, die den Klimawandel als Gefahr zumindest teilweise erkannt haben und deshalb Gegenmaßnahmen unternehmen. So hat erst vor kurzem die chinesische Regierung erklärt, dass 40 % des mit 500 Milliarden Dollar bezifferten Konjunkturprogramms in umweltschutznahe Technologien und Projekte investiert werden sollen.
Fundamentale Auswahl und Überprüfung der Firmen
Bei der fundamentalen Auswahl der Unternehmen, die für den Global Emerging Markets Sustainability Fund in Frage kommen, setzt das Management neben den erwähnten Nachhaltigkeitsfaktoren auch auf die Erfüllung der folgenden wirtschaftlichen Punkte:
- hohe Qualität der Firma
- ausreichende Wachstumschancen des Unternehmens
- hoher Marktanteil
Bei der Überprüfung der umweltbezogenen Kriterien arbeitet das Management wiederum mit einem externen Nachhaltigkeitsberater zusammen, dabei handelt es sich um die Organisation „Ethix of Sweden“. Diese Vereinigung unterzieht die Firmen aller 6 Monate einer grundlegenden Überprüfung.
Aussichtsreicher Start vom Global Emerging Markets Sustainability Fund
Die Ausrichtung auf nachhaltige Unternehmen in den Schwellenländern hat dem Global Emerging Markets Sustainability Fund einen sehr erfolgreichen Start beschert. So hat der Fonds seit dem Auflagedatum vom April 2009 einen Zugewinn von rund 40 % erreicht. Ein Erfolg, der auch dem erfahrenen Fondsmanager David Gait zu verdanken ist, denn der Brite und sein First State Asia Pacific and Emerging Markets Team besitzen eine große Erfahrung in dem Investmentbereich der Schwellenländer. Der Fonds besitzt einen Ausgabeaufschlag von bis zu 4 % und eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,55 %.
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