Fonds: Tipps & Meinungen
Familienunternehmen Fonds stehen für Sicherheit
09.03.2010 Weil familiär geführte Unternehmen in der Regel vorsichtiger agieren, verglichen mit großen managergeführten Konzernen, steigt aktuell auch ihre Akzeptanz bei den Anlegern. Um in die Firmen zu investieren, bieten sich Fonds an, die in ihrem Portfolio ausschließlich auf diese Form von Unternehmen setzen.
Ein Beispiel für einen solchen Fonds ist der FT UnternehmerWerte (WKN: A0KFFW), der von dem Asset Manager Frankfurt-Trust betreut wird, der zur BHF-Bank gehört. Eine Bank, die bereits seit 1854 als Privatbank existiert. Der Fonds investiert in ganz Europa in Firmen, bei denen der Eigentümer selbst aktiv ist beziehungsweise einen entscheidenden Einfluss im Vorstand oder Aufsichtsrat gelten machen kann. Zudem müssen die Eigentümer wenigstens 25 % des Stammkapitals halten. Das Fondsvolumen beläuft sich aktuell auf rund 30 Millionen Euro. Das Fondsmanagement nutzt zur Einhaltung der erwähnten Vorgaben ein quantitatives Screeningverfahren, das auch die ausreichende Liquidität der Aktien überprüft.
Unbekannte Marktführer im Portfolio
Der Fonds FT UnternehmerWerte beinhaltet beispielsweise das Unternehmen Rational, das in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist. Doch die Firma ist hierzulande der Marktführer bei Dampfgargeräten für Großküchen. Ein weiteres Unternehmen, in das der Fonds investiert, ist die französische Firma Séché Environment, die wiederum ein führender Dienstleister in der Abfallwirtschaft von Frankreich ist. Insgesamt sucht der Fonds aus etwa 430 Unternehmen in Europa aus, die für ein Investment in Frage kommen. Der Titelbestand vom FT UnternehmerWerte liegt aktuell bei rund 60 Firmen.
Innovationsplus bei Familienunternehmen
Neben den Vorteil der vorsichtigeren Vorgehensweise von Familienunternehmen, immerhin müssen die Firmeneigentümer bei einem wirtschaftlichen Misserfolg oftmals auch um ihre eigene Existenz bangen, findet man bei diesen Firmen einen weiteren Pluspunkt. Dabei handelt es sich um eine größere Innovationsbereitschaft, ein Fakt, den man eigentlich nicht vermutet hätte. Doch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft brachte diesen Punkt vor kurzem an das Tageslicht. So investieren Familienunternehmen mehr in Forschung und Entwicklung als Unternehmen, die von externen Managern geführt werden.
Risikominimierung durch Gewichtungsgrenzen
Um den Fonds vor Übergewichtungen bestimmter Branchen oder auch Länder zu schützen, legt das Fondsmanagement von Frankfurt Trust Grenzen an. Diese liegen bei maximal 25 %, die der Fonds in ein bestimmtes Land oder eine spezielle Branche investieren darf. An der Spitze befindet sich derzeit Deutschland, das rund 18,5 % auf sich vereinen kann. Gefolgt wird es von den Ländern Italien (11 %) und Schweiz (10,6 %). Schaut man sich die Branchen an, in die der FT UnternehmerWerte investiert, dann kann man feststellen, dass sich Firmen aus dem Bereich Konsumgüter am stärksten vorfinden lassen. Sie stellen mit 28,7 % den Spitzenwert im Fonds dar, danach folgen die Branchen Industrie (23,2 %) und Dienstleistungen (13,1 %). Dass man mit dieser Begrenzung und dem Konzept an sich sehr gut gefahren ist, beweist die Performance des Fonds. Denn im vergangenen Jahr konnte der FT UnternehmerWerte konstant den Vergleichsindex MSCI Europe schlagen. Ein Umstand, der sich auch bisher für das Jahr 2010 feststellen lässt. Der Ausgabeaufschlag für den Fonds liegt für Anleger bei 5 % und die Verwaltungsvergütung schlägt mit 1,25 % im Jahr zu Buche.
Südkorea Indexfonds – Wachstum durch mehr Handel
10.04.2011 Nach über 3 Jahren erfolgte Ende 2010 der Durchbruch in den Verhandlungen zwischen den USA und Südkorea über ein Freihandelsabkommen. In den kommenden 5 Jahren werden nun die Zölle auf 95 % der zwischen den Staaten gehandelten Produkten entfallen. Für Südkorea bedeutet dies, dass die Exporte in die USA erheblich steigen können und die hieraus entstehenden Impulse die südkoreanische Wirtschaft weiter beflügeln werden. weiter...
Agrarrohstoffe - Auch 2011 stehen die Zeichen auf Preisanstieg
10.04.2011 Die Zahlen sind eindeutig, seit 2009 steigen die Preise für Agrarrohstoffe. In ärmeren Ländern führt der Anstieg der Lebensmittelpreise bereits für große Probleme. An der preistreibenden Entwicklung auf den Weltmärkten beispielsweise für Mais, Weizen oder Baumwolle wird sich auch in 2011 aller Wahrscheinlichkeit nichts ändern. weiter...
Aktienfonds für asiatische Infrastrukturwerte
10.04.2011 Der Ausbau der Infrastruktur ist aktuell eines der wichtigsten wirtschaftlichen Themen. Angetrieben durch groß angelegte Konjunkturprogramme infolge der Finanzkrise hat sich die Branche in den letzten beiden Jahren bereits gut entwickelt. Daneben gibt es aber weiterhin ein beträchtliches Wachstumspotential. Wie so oft, fällt dieses in Asien derzeit besonders stark aus, speziell in China und Indien erfolgt die Modernisierung der Infrastruktur im Eiltempo. Als Anleger finden Sie hierfür gute... weiter...
