Ökofonds
Von Mathias Bartsch
Ein Ökofonds gehört grob gesagt zur Gruppe der Nachhaltigkeitsfonds. Innerhalb der Ökofonds wird nur in solche Unternehmen investiert, die nachhaltig mit ökologischen Ressourcen umgehen.
Beispielsweise können diese Unternehmen nachweisen, dass sie auf eine möglichst geringe Umweltauswirkungen ihrer Tätigkeit und Produkte achten.
Dies beinhaltet sämtliche Herstellungsschritte der jeweiligen Produkte und reicht von der Planung, Produktion und Nutzung bis hin zur Verwertung und Entsorgung. Zudem investieren Ökofonds besonders in die Bereiche der Erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie.
Wirtschaftliche Nachteile von Ökofonds
Durch die ausgesuchte Anlagepolitik von Ökofonds ergeben sich für den Anleger aber auch Nachteile, die vor allem eine geringere Rendite verursachen können, verglichen mit anderen Investmentfonds. Zu benennen wäre hier der Mehraufwand des Fondsmanagements, der sich durch das Umweltresearch ergibt. Dies mündet in der Regel auch in höhere Fondsmanagementgebühren für den Anleger.
Weiterhin ist die Begrenzung auf ökologisch ausgerichtete Unternehmen oder Branchen ein Risiko für den Anleger, da hierunter die Diversifikation des Portfolios leidet. Zudem erfolgt oftmals das Investment der ökologischen Fonds in kleinere Unternehmen, da größere Firmen eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, durch das Raster der ökologischen Auswahlkriterien zu fallen. Diese kleineren Unternehmen weisen aber im Durchschnitt weniger Eigenkapital auf als die Großunternehmen. Ein Sachverhalt, der wiederum zu einem erhöhten Risiko für den Anleger von einem Ökofonds führt.
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