Hedge-Fonds
Von Hans Frießem
Als Hedge-Fonds werden strategische Anlageformen bezeichnet. Zielten sie in früheren Zeiten noch darauf ab, trotz Risiko eine solide Absicherung des Geldvermögens zu gewährleisten (Hedgeing=Absicherung), hat sich diese Vorgabe inzwischen gewandelt. Insgesamt zielt der Anleger auf eine maximale Rendite und nimmt dabei ein zumeist gleichzeitig erhöhtes Risiko in Kauf.
Dennoch wäre die Einschätzung falsch, dass es sich bei Hedgefonds grundsätzlich um riskante Anlageformen handelt, die möglicherweise einen Totalverlust nach sich ziehen. Eine gute Beobachtung am Finanzmarkt und eine intelligent angewandte Anlagenstrategie machen Hedgefonds auch nach wie vor zu einer attraktiven Anlageform.
Die Beobachtung des Handel- und Finanzmarktes ist deshalb so wichtig, da Hedge Fonds im Wesentlichen auf eine marktwerte Steigerung und Erhöhung der Unternehmenswerte abzielen und nicht etwa vergleichende Indizies oder Benchmarks zur Messlatte nehmen.
So zeichnen sich Hedge-Investmentfonds im Besonderen dadurch aus, dass unterschiedliche Möglichkeiten und Anlageformen angewandt werden. Man nennt dies Derivate, zu denen andere Merkmale, wie etwa die Möglichkeit zu einem so genannten Leerverkauf (Short-Selling) und ein Schalteffekt durch eine Fremdfinanzierung (Leverage) hinzukommen.
Risikominimierung
Eine breite Streuung der Anlageform versetzt den Hedgefond-Anleger in die Lage, Risiken schon im Vorfeld deutlich einschränken zu können. So reduziert die genaue Kenntnis der eigenen Vermögens-Situation sowie eine durchdachte Wahl der so genannten Ziel-Hedgefonds eine Verlustgefahr erheblich.
Allerdings liegt auch eine Gefahr in einer mangelhaften Information und geringer Markt-Beobachtung seitens des Anlegers, dessen Kombination ein problematisches Ergebnis erzielen kann.
