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Vorstellung der ETF Anbieter
Von Mathias Bartsch
Amundi
Der Anbieter Amundi Asset Management entstand aus dem Zusammenschluss der beiden bis dahin eigenständigen Fondsgesellschaften der französischen Banken Crédit Agricole und Société Générale. Das Unternehmen besitzt Managementplattformen an allen wichtigen Finanzorten, beispielsweise Paris und London in Europa, Asien, USA und Australien.
Amundi wird weltweit zu den größten ETF-Anbietern gezählt und legte seinen ersten ETF im Jahr 2001 auf. Für Privatkunden bietet Amundi ETF in den Ländern Deutschland, Italien, Niederlande und Frankreich seine Produkte an. Amundi ETF deckt dabei die folgenden Assetklassen ab: Aktien, Renten, Geldmarkt, und Rohstoffe.
Auch bei den Regionen lässt sich ein vielfältiges Angebot entdecken, so findet man hierbei ETFs für Europa, USA, diverse Schwellenländer und globale Indizes.
ComStage
Die Firma ComStage ist ein Tochterunternehmen der Commerzbank, die an den wichtigsten globalen Finanzplätzen präsent ist. Als Verwaltungsgesellschaft fungiert die „Commerz Derivatives Funds Solutions S.A.“ mit Sitz in Luxemburg. ComStage selbst ist wiederum als offene Investmentgesellschaft in Form einer SICAV notiert. Die Indexfonds von ComStage werden als Teilfonds nach luxemburgischen Recht vertrieben und erfüllen die Bestimmungen der europäischen Fondsreglementierung UCITS III.
Die überwiegende Anzahl der ETFs von ComStage sind als SWAP-ETFs konzipiert, wobei aber immer die so genannte OGAW/UCITS III-Richtlinie eingehalten wird, nach der ein SWAP-Anteil nur maximal 10 % des Nettoinventarwertes des Fonds betragen darf.
Credit Suisse AM
Die Schweizer Bank Credit Suisse unterhält mit dem Bereich Credit Suisse Asset Management einen ETF Anbieter, der über Niederlassungen in 19 Ländern verfügt. Das Angebot von Credit Suisse AM, unter anderem ETFs auf Indizes im Euroraum und in diversen Schwellenländern, richtet sich sowohl an institutionelle als auch an private Anleger. Ende 2010 betreute Credit Suisse AM insgesamt 29 ETFs in Deutschland.
db x-trackers
Der ETF-Anbieter db x-trackers ist ein Tochterunternehmen der Deutsche Bank AG und wird zu den größten Anbietern im Bereich ETF in Europa gezählt. Der Markteintritt erfolgte 2007 und die Angebotspalette an ETFs bei db x-trackers ist sehr groß. Beispielsweise legte der Anbieter die ersten ETFs auf Schwellenländer Staatsanleihen auf. Als Anleger findet man ETFs zu den folgenden Anlageklassen vor: Aktien, Renten, Geldmarkt, Rohstoffe, Währungen, und alternative Anlageklassen (z.B. Hedge Fonds).
EasyETF
Beim Anbieter EasyETF handelt es sich um ein Tochterunternehmen der französischen Bank BNP Paribas. Die Bank ist einer der Global Player im europäischen Finanzsystem und unterhält Niederlassungen in über 80 Ländern. EasyETF war auf dem Gebiet der ETF im vielen Bereichen ein Pionier, so legte man beispielsweise als erste Gesellschaft weltweit Indexfonds auf die wichtigsten Branchen des Euroraums und den ersten ETF auf Rohstoffe auf. Angeboten werden mittlerweile ETFs auf: Aktien (Länder, Regionen, Themen, Sektoren), Rohstoffe, Anleihen, und Strategie.
ETF Securities
Das Unternehmen ETF Securities emittiert sowohl ETFs als auch zahlreiche ETCs (Exchange Traded Commodities), mit denen man in die Wertentwicklung von bestimmten Rohstoffen investiert. ETF Securities legte weltweit auch den ersten ETC im Jahr 2003 überhaupt auf und war zudem der erste Anbieter, der eine ETC-Plattform entwickelte. Diese ging 2006 an der Londoner Börse an den Start, mittlerweile unterhält das Unternehmen auch eine eigene europäische ETF-Plattform.
ETFlab
Die ETFlab Investment GmbH ist eine Fondsgesellschaft nach deutschem Recht und emittiert zahlreiche ETFs, vor allem für den deutschen Markt. Zugleich ist sie ein Tochterunternehmen der DekaBank Deutsche Girozentrale. Ende 2010 verwaltete ETFlab insgesamt 35 ETFs mit einem Fondsvermögen von etwa 4,7 Milliarden Euro. Der Anbieter offeriert beispielsweise ETFs auf Aktien und Rentenpapiere, wie Staats- und Unternehmensanleihen.
Invesco PowerShares
Der Anbieter Invesco PowerShares gehört zur Invesco Ltd., einem Investmentunternehmen mit Hauptsitz in der Stadt Atlanta im US-Bundesstaat Georgia, an dem auch die US-Bank Morgan Stanley beteiligt ist. Das Unternehmen besitzt Firmenstandorte in 20 Ländern. In den USA gehört Invesco PowerShares zu den größten ETF-Anbietern. Seit 2011 hat Invesco PowerShares auch ETFs im deutschen Angebot, die auf der SWAP-Technik basieren, den Index also durch Tauschgeschäfte abdecken.
Die Firma offeriert insgesamt drei ETF- Produktkategorien: Intelligent Index, Intelligent Exposure, Intelligent Access. Diese ETFs bilden nicht wie herkömmliche ETFs einen Index anhand der Marktkapitalisierung aber, sondern beispielsweise anhand von Fundamentaldaten eines Unternehmens, wie Umsatz und Dividenden.
iShares
Der Anbieter iShares ist ein Tochterunternehmen der Firma BlackRock Inc. und gibt ETFs auf verschiedene Anlageklassen heraus, beispielsweise: Aktien, alternative Anlagen, und festverzinsliche Wertpapiere.
Das Unternehmen iShares vertreibt seine Indexfonds weltweit auf über 20 Handelsplätzen. Die Angebotspalette ist gleichermaßen an institutionelle und private Anleger gerichtet. Im September 2010 legte iShares mit dem iShares Markit iBoxx Euro High Yield Bond den ersten Indexfonds in Europa für hochverzinsliche Unternehmensanleihen auf.
Lyxor AM
Die Firma Lyxor Asset Management ist ein Tochterunternehmen der französischen Bank Société Générale, einer der größten Investmentbanken in Europa. Neben herkömmlichen ETFs auf Aktien werden auch gehebelte Indexfonds oder auch ETF-Dachfonds vertrieben. Weitere Anlageklassen für Indexfonds bei diesem Anbieter sind unter anderem: Rohstoffe, Währungen, und festverzinsliche Wertpapiere.
Market Access
Bei Market Access handelt es sich um die ETF Plattform der Royal Bank of Scotland, kurz auch RBS. Die Bank zählt zu den größten Finanzinstituten auf der Welt und besitzt aktuell rund 40 Millionen Kunden. Auf der Market Access Plattform können sowohl institutionelle als auch private Anleger ETFs erwerben. Hervorgegangen ist die ETF Plattform aus der niederländischen Bank ABN AMRO, die 2007 von einem Bankenverbund aus RBS, Fortis und Banco Santander erworben wurde. Nach dem Kauf wurde sie der Bank RBS zugeteilt.
Source
Hinter dem Anbieter Source stehen gleich drei große Finanzakteure, die Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Gegründet wurde Source im Jahr 2009 und die Spannbreite an angebotenen ETFs ist sehr weit, so kann man bei dem Anbieter folgende ETF-Anlageklassen vorfinden: Aktien, Renten, Rohstoffe, und alternative Anlagen (z.B. Hedge Fonds). Als strategische Partner fungieren unter anderem Finanzinstitute wie BoA Merrill Lynch, J.P. Morgan und die Commerzbank.
UBS Asset Management
Der Anbieter UBS Global Asset Management ist ein Unternehmensbereich der schweizerischen Bank UBS. Diese ist einer der weltweit größten Vermögensverwalter und das Unternehmen UBS Global Asset Management ist derzeit in 24 Ländern vertreten. Die ETFs der UBS werden unter anderem an der SIX Swiss Exchange, Deutsche Börse (XETRA), Börse Stuttgart und NYSE Euronext Paris gehandelt. Zum Stand Dezember 2010 umfasste das ETF-Angebot 20 Indexfonds, die insgesamt ein Anlagevermögen von 1,9 Milliarden US-Dollar aufwiesen.
Kurzmeldungen:
14.07.2011
07.07.2011
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