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Die Dread-Disease-Versicherung schützt Sie, wenn Sie schwer erkranken
Von Hans Frießem
Wer schwer erkrankt ist, möchte nicht auch noch mit finanziellen Problemen konfrontiert sein. Doch gerade in dieser Situation brauchen Betroffene oft viel Geld - um den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, um teure Behandlungen zu bezahlen oder um die Wohnung behindertengerecht umzubauen.
Eine "Dread-Disease"-Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen bei schweren Erkrankungen. Der Versicherer zahlt sofort die gesamte Versicherungssumme, sobald eine der im Vertrag versicherten Krankheiten diagnostiziert wird.

© Thomas Jansa / fotolia.com
Der Dread-Disease-Schutz greift beispielsweise bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Erblindung, Parkinson, Nierenversagen und Multipler Sklerose - aber auch, wenn bei einer Transplantation von Organgen, einer Operation an den Herzgefäßen oder bei schweren Verbrennungen.
Welche Gesundheitsstörungen im Einzelnen versichert sind, hängt vom Anbieter der Dread-Disease-Versicherung und vom gewählten Tarif ab. Gute Angebote umfassen bis zu 46 verschiedene Krankheitsbilder.
Die Versicherung gegen "Schwere Krankheiten" hat erst in den letzten Jahren ihren Weg aus dem angelsächsischen Raum zu uns nach Deutschland gefunden. Fast ein Drittel aller Berufstätigen hierzulande erleiden bereits während ihres Arbeitslebens eine schwere Erkrankung - allein bei 400.000 Deutschen wird jährlich Krebs diagnostiziert. Viele wählen die Dread-Disease-Police deshalb als kostengünstigere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Praxis-Tipp
Der Beitrag zur Dread-Disease-Versicherung berechnet sich nach Eintrittsalter, Versicherungssumme, Laufzeit und bestehenden Erkrankungen. Wenn Sie frühzeitig eine Dread-Disease-Police abschließen, vermeiden Sie Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen und sichern sich günstigere Prämien.
Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Der Dread-Disease-Anbieter zahlt ohne wenn und aber die volle Versicherungssumme, sobald Sie nachweisen, dass Sie an einer der versicherten Krankheiten leiden - unabhängig davon, ob Sie durch die Erkrankung tatsächlich arbeitsunfähig sind. Anders der Berufsunfähigkeitsversicherer: Er prüft zunächst nach, wie stark Sie durch die Krankheit in der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit wirklich beeinträchtigt sind.
Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen nur, solange Ihre Arbeitskraft zu mehr als 50 Prozent gemindert ist. Das ist aber nicht bei jeder schweren Erkrankung gleich der Fall. Trotzdem hat die Berufsunfähigkeitsversicherung gegenüber dem Dread-Disease-Schutz einen wichtigen Vorteil: Sie bekommen die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, ganz egal aus welchem Grund Sie arbeitsunfähig werden.
Eine echte Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Sie also auch bei Rückenleiden, seelischen Störungen und Gelenkserkrankungen. Das sind statistisch gesehen die häufigsten Ursachen für Berufs- und Erwerbsunfähigkeit, für die es von der Dread-Disease-Versicherung grundsätzlich kein Geld gibt.
Kommentare zu Dread Disease - Die Versicherung gegen schwere Krankenheiten
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