• Startseite      
  • Bank
    • Tagesgeld
    • Festgeld
    • Girokonto
  • Kredite
    • Versicherung
      • Krankenversicherung
        • Private Krankenversicherung
      • Private Altersvorsorge
        • Riester Rente
        • Rürup Rente
      • Risikolebensversicherung
      • Berufsunfähigkeitsversicherung
      • Rechtsschutzversicherung
      • Hausratversicherung
      • Haftpflichtversicherung
      • Autoversicherung
    • Recht
      • Soziales
        • Steuer
          • Service
            • Infos & Service
            • Formulare
            • Adressen
            • Redaktion
            • Presse
            • Für Webmaster
          • Verbraucher
            • Ratgeber
              • Rechner
                • Blog
                  • Anleihen
                  • Festverzinsliche Anleihen
                  • Unternehmensanleihen
                  • Schwellenländeranleihen
                  • Bundesanleihen
                  • Währungsanleihen
                  • Anleihen-Rating
                  • Genussscheine
                  • Aktien und Optionen
                  • Aktien-Kennzahlen
                  • Optionsscheine
                  • Börsen
                  • BRIC - Emerging Markets
                  • Devisen
                  • Forex Trading
                  • Forex Strategien
                  • Kapitalanlagen
                  • in erneuerbare Energien
                  • Finanz-Newsletter
                   
                  Name:
                  E-Mail:

                  Suchen & Finden
                  arbeitsgemeinschaft-finanzen.de gehört zu den 6000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen

                  Sie sind hier: Startseite » Börsenwissen » Festverzinsliche Anleihen » Bundesanleihen

                  Bundesanleihen – Rendite vom Staat sichern

                  Von Matthias Nemack

                  Staatsanleihen sind für den Staat eine mögliche Alternative zur klassischen Kreditaufnahme bei Banken. Im Falle Deutschlands werden diese Anleihen als Bunds oder auch als Bundesanleihen bezeichnet. Hierbei tritt der Staat selbst als Emittent eines Wertpapieres auf. Dieses Papier ist seiner Form nach eine so genannte Schuldverschreibung, die an der Börse gehandelt wird.

                  Lange Zeit war man davon ausgegangen, dass die Staatsanleihen eine ausgesprochen sichere Investition seien, die den Anlegern eine vergleichsweise gute Rendite einbringen konnten. Spätestens seit Ausbruch der Finanzkrise ist an den Beispielen von Ländern wie Island und aktuell Griechenland deutlich geworden, dass ein Staatsbankrott zumindest theoretisch im Falle ausbleibender bilateraler Hilfsleistungen denkbar ist.

                  Geringes Investitionsrisiko und Möglichkeit der Beleihung

                  Bezogen auf die deutschen Bundesanleihen sind jedoch derartige Ausfallrisiken nicht gegeben. Diese Anleihen werden dem Bereich der mündelsicheren Wertpapiere zugeordnet. Für potentielle Investoren bedeutet dies, dass sie in ein Finanzprodukt investieren, das fast gänzlich gegen Verluste geschützt ist. Denn für die Realisierung eines Anlagenverlustes müsste das kontoführende Geldinstitut zunächst insolvent werden.

                  Dieses Risiko besteht bei den Bundesanleihen eigentlich nicht, denn die Abwicklung erfolgt über die Bundesbank. Den Auftrag zum Kauf der Anleihen indes erteilt der Anleger über die Deutsche Finanzagentur, bei der Anleger auch ihr Depot unentgeltlich führen können. Zu diesem Zweck eröffnen die Kunden der Agentur ohne großen Aufwand ein Schuldbuchkonto. Inzwischen kann diese Kontoeröffnung bequem auch per Internet erledigt werden.

                  Möglich ist auch die Aufbewahrung der Anleihen in einem Depot bei der Hausbank, allerdings fallen hierbei vielfach Gebühren für den Erwerb selbst und die Depotnutzung an. Wer als Anleger in Bundesanleihen investiert, profitiert von weiteren Vorteilen des Formates. So können die Anleihen beispielsweise beliehen werden, darüber hinaus sind sie pensionsfähig und deckungsstockfähig.

                  Keine Mindestanforderung bei der Investition

                  Ein wesentlicher Pluspunkt für die Anleger ist die Tatsache, dass bei der Ausgabe auf die Festlegung einer Mindesteinlage verzichtet wird. Bundesanleihen eignen sich daher auch für jene Sparer, die eher den langfristigen und regelmäßigen Erwerb planen, weil ihnen keine großen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Einschränkungen bei der Zielgruppe der staatlichen Anleihen gibt es somit im Grunde nicht. Als Laufzeit sieht das Modell in den meisten Fällen eine Investitionsdauer von zehn Jahren vor, allerdings sind auch Anlagelaufzeiten von bis zu 30 Jahren keine Seltenheit.

                  Während die Ausgabepreise der Bundesanleihen variabel sind, erfolgt die Verzinsung grundsätzlich zu einem fixen Nominalzins. Die Auszahlung der Investitionssummen am Ende der Laufzeit erfolgt in Form des so genannten Nennwertes. Der Verkauf kann auch über jede andere Bank (möglicherweise kostenpflichtig)vorgenommen werden, über die bereits erwähnte Deutsche Finanzagentur kann die Veräußerung kostenlos vorgenommen werden. Die Ausschüttung der Zinserträge über den Erwerb von Bundesanleihen erfolgt stets am Ende eines abgelaufenen Jahres.

                  Zinsschwankungen grundsätzlich möglich

                  Während die Bundesanleihen aufgrund des so genannten Länderratings AAA extrem hohe Einlagensicherheit durch die hohe Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik Deutschland als Emittent der Anleihen für die Anleger bergen, besteht an anderer Stelle ein Risiko für die Anleger. Das Rating dient dem Anleger zur Analyse der Bonität des Anleihenanbieters. Verändert sich die Kreditwürdigkeit des Anbieters, macht sich diese Entwicklung direkt im Ratingwert bemerkbar.

                  Es besteht die Möglichkeit, dass der Staat das Zinsniveau der Anleihen während der Laufzeit einer Änderung korrigiert. So kann sich die Rentabilität der Staatsanleihen vor Fälligkeit spürbar verschlechtern, oder alternativ verbessern. Die Korrekturrisiken sind zwangsläufig vor allem dann erkennbar, wenn sich Anleger bei Kauf von Bundesanleihen für überdurchschnittliche Laufzeiten entscheiden. Zusammenfassend existieren also zwei verschiedene Risikofaktoren für die Anleger mit Interesse an Bundesanleihen: Einerseits besteht das Zinsänderungsrisiko, darüber hinaus müssen die Investoren das so genannte Emittentenrisiko im Blick haben. Letzteres ist bei den Bundesanleihen wie gesagt eher gering. Eine Nichtrückzahlung muss bei der Schuldverschreibung Bundesanleihe nicht befürchtet werden.

                  Fast immer werden Bundesanleihen in Euro ausgegeben, und auch die Notierung an der Börse erfolgt meist in der Gemeinschaftswährung. Allerdings hat es in der Vergangenheit auch Ausnahmen gegeben, so dass eine Bundesanleihe emittiert wurde, deren Wert in US-Dollar angegeben wurde. Bei solchen Modellen handelt es sich jedoch um eher seltene Sonderfälle.

                  Bundesanleihen-Verkauf vor Fälligkeit problemlos durchführbar

                  Der Verkauf von Bundesanleihen ist keineswegs erst am Ende der vereinbarten Laufzeit möglich. Anleger können von einem vorzeitigen Verkaufsrecht Gebrauch machen, um etwa unerwarteten Kapitalbedarf frühzeitig abzudecken. Sinnvoll ist der vorzeitige Verkauf mitunter gerade dann, wenn der aktuelle Kurs einen Gewinn in Aussicht stellt, der deutlich über dem geplanten Ertrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit liegt. Muss der Verkauf aus finanziellen Gründen vorgenommen werden, können die Kursschwankungen zwangsläufig auch negative Auswirkungen für die Anleger mit sich bringen, wenn der Kurs der Anleihe im Augenblick des Verkaufs besonders schlecht steht.

                  Eine weitere Option für Anleger besteht bei Investitionssummen oberhalb der Grenze von 50.000 Euro. Hier kann der Eigentümer der Bundesanleihen über das so genannte Stripping eine Trennung der Ansprüche auf Kapital und Zinsen vornehmen. Nutzbar ist dieser Ansatz für alle Laufzeiten ab mindestens zehn Jahren. Die Trennung erfolgt direkt über die Bank, bei der die Anleger ihr Depot führen.

                  Obwohl die Zinssätze bei den Bundesanleihen zuletzt ebenfalls nach einer vorübergehenden Hochzinsphase während der akuten Finanzkrise allmählich wieder gesunken sind, ist das Modell an sich nach wie vor für einen Großteil der investitionswilligen Anleger eine reizvolle Geldanlage. Natürlich profitieren vor allem die Käufer, die sich für langfristig ausgerichtete Produkte interessieren und Kursrisiken in Kauf zu nehmen bereit sind. Wer schon früh weiß, dass ein vorzeitiger Verkauf nötig werden könnte, sollte von Bundesanleihen als Investitionsmodell möglicherweise eher Abstand nehmen. Wer indes auf der Suche nach einer besonders sicheren Anlagevariante ist, ist an der richtigen Adresse in einer Zeit, in der die anderen sicheren Anlagen mit langfristiger Ausrichtung wie etwa Festgeldkonten nur noch deutlich geringere Renditen bieten können. Eine höhere Einlagensicherung als durch den Emittenten – die Bundesrepublik Deutschland – können sich Anleger in spe jedenfalls kaum wünschen.

                  Twittern

                  Kommentare zu Bundesanleihen – Rendite vom Staat sichern

                  Kommentar hinzufügen




                  Aktuell wird auch gelesen:
                  Wohnungsbauprämie noch bis 31.12.2006 sichern
                  Wann können Sie die Risikolebensversicherung kündigen?
                  Wann erfolgt eine Gesundheitsprüfung bei der Risikolebensversicherung?
                  Altersvorsorge Rechner online
                  2008 bringen Lebensversicherungen mehr Rendite
                  Deutsche Anleger setzen wieder auf Zertifikate - Kurz notiert
                  Deutsche Anleger von Betrügern und Pleitebanken geschröpft

                  zum Seitenanfang

                  © 2004 - 2012 Arbeitsgemeinschaft Finanzen | Impressum | AGB | Datenschutz

                  Bundesanleihen – Rendite vom Staat sichern