Die fondsgebundene Rentenversicherung vergleichen
Von Ralph Gönner
Die fondsgebundene Rentenversicherung unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Kapital-Rentenversicherung. Der Sparanteil dieser Police wird in einen oder mehrere Investmentfonds investiert. Die Versicherungsgesellschaften übertragen die Verwaltung dieser Fonds einer Kapitalgesellschaft.
Während der Vertragslaufzeit kann der Versicherungsnehmer in der Regel die Fonds umschichten, wenn sich zum Beispiel die Marktlage ändert (Beispiel: Wechsel von Aktienfonds Deutschland in Rentenfonds Europa). Das nennt man "Switchen" und ist überwiegend einmal jährlich kostenfrei.
Der Gegenwert der Fondsanteile wird erst am Ende der Vertragslaufzeit gutgeschrieben. Erst bei Ablauf ist also erkennbar, welche Höhe die Auszahlungssumme aus dieser Versicherung beträgt.
Bei Vertragsabschluss kann keine feste Versicherungssumme vereinbart und auch keine Ablaufleistung garantiert werden. Bei Gewinnen des Fonds erhöht sich die Versicherungsleistung, bei Verlusten wird sie entsprechend niedriger. Die Rentenversicherung mit Fonds bietet demnach viele Chancen, aber auch Risiken.
