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Die Riester-Rente ist der beste Einstieg in die private Altersvorsorge
Von Thomas Nissen
Eigene Anstrengungen für das Einkommen im Alter sind angesichts der sinkenden gesetzlichen Versorgung für alle notwendig. Die Kürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung haben gerade für jüngere Leute gravierende Folgen, denn sie werden später weit weniger Geld zur Verfügung haben als die heutigen Rentner. Keinen Riester-Vertrag abzuschließen wäre daher also fahrlässig. Aber wie findet man eine kostengünstige Riester-Rente, die zu einem passt?
Es gibt verschiedene Varianten:
Das Bundesfinanzministerium hat eine Studie zu den Kosten der staatlich geförderten Riester- und Rürup-Verträge in Auftrag gegeben mit dem Ziel, für Kunden eine vergleichbare Kostenangabe zu erreichen. Die mangelnde Transparenz und Kundenverständlichkeit ist vor allem bei den Versicherungsprodukten ein Problem.
Trotzdem ist die Riester-Förderung eine gute Sache, denn bei vergleichbarer Wertentwicklung holt der Sparer mit einem Riester-Produkt durch die Zulagen und Steuervorteile mehr heraus als mit einer rein privaten Geldanlage.
Bei Verträgen mit kurzer, fünfjähriger Laufzeit kann der Riester-Sparer mit einer jährlichen Rendite von 7,5 Prozent nach Steuern rechnen, wenn die Geldanlage ohne Förderung 3 % vor Steuern bringt. Bei gleicher Summe im ungeförderten Banksparplan hätte der Sparer nur 2,2 % Rendite, mit einer privaten Rentenversicherung nur 1,8 %.
Sehr lange Vertragslaufzeiten verringern zwar den Abstand bei der Rendite, die Riester-Rente bleibt aber selbst nach 40 Jahren Laufzeit klar im Vorteil.
Allerdings kann man sich mit einer schlechten Vertragswahl die Rendite leider auch deutlich schmälern, zum Beispiel bei einer Rentenversicherung mit Fondsinvestment:
- Hohe Vermittlergebühren
- Verwaltungskosten
- Fondsverluste
Ist man mit seinem Riester-Vertrag nicht zufrieden, wäre es aber trotzdem falsch, aus diesem schlechten Vertrag auszusteigen. Hier ist es für den Kunden besser, den Vertrag nur stillzulegen. Der Anbieter muss dann das bisher eingezahlte Guthaben samt Zulagen bis zum Rentenbeginn bereithalten. Gleichzeitig kann der Sparer dann die Beiträge in einen besseren Vertrag einzahlen und sich hier Steuervorteile und Riester-Zulagen sichern.
Am sichersten aufwärts geht es mit einem kostengünstigen Riester-Banksparplan. Hier fallen keine Abschlusskosten an. Die hohe Sicherheit bei niedrigen Kosten macht den Banksparplan besonders für ältere Riester-Einsteiger attraktiv, trotz niedriger Verzinsung. Hier steht ganz klar die Sicherheit im Vordergrund und nicht die hohe Rendite.
Redaktions-Tipp: Riester Banksparplan der Deutschen Skatbank
Die Stiftung Warentest bewertete die Form der Banksparpläne in Tests als preiswert, flexibel und vorbildlich transparent. Zudem wurde für die deutsche Skatbank eine Empfehlung ausgesprochen » Zur Website skatbank.de
Kommentare zu Die Riester-Rente ist der beste Einstieg in die private Altersvorsorge
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